SERVICELINE: 06151/308390

Surfdictionary

                                                                                                                                                   

A

Aerial:
Manöver bei dem der Surfer über den Rand der Welle hinausfährt, kurzzeitig in der Luft ist, und wieder auf der Welle landet
A-Frame:

Welle, die gleichzeitig nach links und nach rechts bricht
Angle-Take-off:

In einem Winkel zur Welle, so dass das Surfbrett beim Take-off bereits in Fahrtrichtung zeigt
Anpaddeln:

Paddelsprint beim Anstarten einer Welle
ASP:

Association of Surfing Professionals – führt die World Professional Surfing Tour (WQS + WCT) aus, siehe auch ISA


B


Backside, Backhand:
Mit dem Rücken zur Welle surfen
Backwash:
In steilen Uferbereichen rückströmendes Wasser, das durch eine aufs Ufer brechende Welle die Steigung hochgespült wurde. Verursacht beim zurückströmen häufig eine Welle, die entgegen der eigentlichen Wellenrichtung vom Strand zum Wasser hinausläuft.
Bail Out:

Rettender Ausstieg/ Sprung aus der Welle, der einen Surfer kurz vor einem Wipeout aus der Gefahrenzone bringt. Abwertend, da der Surfer sein Brett dabei i.d.R. nicht festhält und damit eine Gefahr für andere Surfer im Wasser darstellt.
Barrel:

Auch Tube, Röhre, Tunnel, Green-Room: Sich zwischen herabbrechender Lippe und der Welle selbst bildender Hohlraum, in dem sich der Surfer für kurze Zeit aufhalten kann – Königsmanöver des Surfens
Basics:
Grundkentnisse
Beachbreaks:
Wellen, die auf sandigem Untergrund brechen
Big-Waves:

Wellen ab einer Größe von 10-Fuß
Blank:
Schaumkern eines Surfboards, bevor er vom Shaper verarbeitet wird.
Boardbag:

Schützende Reisetasche für ein Surfbrett
Bodyboarder/Boogieboarder:
Surfer, der auf einem kurzen Schaumstoffbrett im Liegen oder Knien surft
Bodysurfen:
Ohne Hilfsmittel vor der Welle surfen, nur unter Einsatz des eigenen Körpers
Boomer:

Eine größere Welle in einer Gruppe von Wellen. Auch Boomer-Set genannt
Bottom:
Auch Lauffläche: Unterseite des Surfboards, die beim Surfen durchs Wasser gleitet
Bottom-Turn:

Gefahrene Kurve am Fuß der Welle
Break:
Stelle im Wasser, an der eine Welle bricht. Auch allgemeiner Ausdruck für Surfspot
Brechungslinie:
Linie, entlang derer die Wellen beginnen zu brechen
brusthoch:

Eine dem aufrecht auf dem Brett stehenden Surfer bis zur Brust reichende Welle
bumpy:

Unruhiges Wasser oder Welle, deren Oberfläche meist durch Wind aufgewühlt ist


C

Carven:
Kurven auf der Kante des Brettes fahren
Catch a rail:
Während einem Manöver durch falsche Belastung verkanten
Caught inside:
Hereinrollende Wellen brechen vor dem wartenden Surfer. Der Surfer muss duckdiven oder abtauchen.
Channel:
Auch Strömungskanal: Durch Strömung oder tiefes Wasser verursachte Stellen im Wasser, an denen keine oder nur wenige Wellen brechen. Auch Einkerbung an der Unterseite des Bretts, um dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
Channels:
Furchenartige Konkaven in der Lauffläche des Boards, die Auftrieb erzeugen
Chicken-Dive:
Rettender Ausstieg/ Sprung aus der Welle, der einen Surfer kurz vor einem Wipeout aus der Gefahrenzone bringt. Abwertend, da der Surfer sein Brett dabei i.d.R. nicht festhält und damit eine Gefahr für andere Surfer im Wasser darstellt.
Chops/choppy:
Unebenheiten auf der Wasseroberfläche/ aufgewühlte Wasseroberfläche. Siehe auch glassy
clean:
Auch sauber: Welle, die bilderbuchartig von einer Seite zur anderen bricht und damit optimale Surfbedingungen liefert, dies hängt ab von Untergrundbeschaffenheit, Gezeitenstand und Windbedingungen
Close-out:
Eine Welle, die über die gesamte Front auf einmal abbricht. Keine Möglichkeit im Grünen zu Surfen
Concave :
Konkave Form der Lauffläche die dem Surfbrett mehr Auftrieb gibt
Cover Up:
Wenn ein Surfer von einer hohl-brechenden Welle eingeschlossen wird und es dann schafft, durch die brechende Lippe hindurch wieder nach draußen zu gelangen, spricht man von einem Cover Up
Cross-Shore:
Auch Sideshore: Wind, der parallel zum Ufer, also seitlich, in die Wellen weht
Cross-Step:
Bestimmte Art und Weise, sich auf einem Longboard vor- und zurückzubewegen. Die Füße werden im rechten Winkel zur Längsachse auf das Deck gesetzt, um den Trimm unter Kontrolle zu halten dabei wird ein Fuß vor den anderen gesetzt
Crowd/crowded:
Große Anzahl von Surfern im Wasser
Curl :
Brechungsrand der Welle
Custom-made:
Individuell zugeschnittenes Brett
Cutback:
Kurve zurück zum Brechungsrand der Welle, siehe auch Rebound Cutback, Ricochet bzw. Roundhouse Cutback


D

Dawn Patrol:
Surfen bei Sonnenaufgang
Deck:
Oberseite des Surfbretts
Delaminierung:
Bereich, in dem sich Fiberglasmatten – die Ummantelung des Surfboards – vom Kern lösen
Ding:
Leichte Beschädigung des Boards
doppelt-kopfhoch, double overhead:
Die Welle ist zwei Mal so hoch wie der auf ihr stehende Surfer
Drop:
Hineinstarten in eine Welle nach der Aufstehbewegung – bei schnell-brechenden Wellen fällt der Surfer dabei erst ein Stück, bis sein Board auf dem Wasser landet
Drop-in:
Einem anderen Surfer die Vorfahrt nehmen
Duckdive:
Fortgeschrittene Technik, um mit dem Brett unter Wellen durchzutauchen


E

Ebbe:
Im Wechsel der Gezeiten allmählich wieder zurückgehender od. bereits zurückgegangener Wasserstand
Eskimorolle:
Auch Turtle-Roll: Unter einer gebrochenen Welle durchtauchen, indem man das Brett umdreht, häufig von Longboardern angewendet
Evolution:
Auch Funboard: Hybrid aus Malibu und Shortboard


F

Face:
Steiler, noch nicht gebrochener Teil der Welle
Fin-Plug , Finnenbox, Finnenkasten:
Im Board verankertes System, in dem die Finne(n) montiert werden können. Es gibt Finbox-Systeme verschiedener Hersteller, die untereinander nicht kompatibel sind
Fish:
Spezielle Surfbrettform mit Swallowtail
flat:
wellenlos
Floater:
Manöver, bei dem der Surfer mitsamt Brett über den Schaum einer brechenden Welle fährt
Flut:
Im Wechsel der Gezeiten ansteigender oder bereits wieder angestiegener Wasserstand
Footpad, Pad:
Dünne, häufig geriffelte Schaumstoffmatte, die dem Surfer mehr Halt auf dem Surfbrett verleiht - Alternative zum Wachsen des Surfbretts
Frontside, Forehand:
Mit dem Gesicht zur Welle surfen
Fulldeck:
Gripdeck, nicht nur für den hinteren, sondern auch für den vorderen Fuß
Fullsuit:
Surfanzug mit langen Armen und Beinen


G

Gezeitenkalender:
Kalender in dem für ein bestimmtes Surfrevier spezifische Gezeitenstände, Tidenhub, Mondphase und weitere nützliche Informationen jeweils für ein Jahr zusammengefasst sind
glassy:
Absolut glatte Wasseroberfläche bei Windstille, Optimalzustand. Siehe auch Chops
Goofy, Goofy-foot:
Surfer der mit dem rechten Fuß vorne surft – siehe Natural, Regular
Green-Room:
Das Innere einer Tube oder Barrel
Gripdeck:
Auch Footpad, Pad: Griffiges Material auf der Oberseite des Brettes als Ersatz von Wachs, um nicht vom Brett zu rutschen
Grommet:
Auch Gremmie, Grom: Junger Surfer
Groundswell:
Kräftige Dünung durch von der Küste weit entfernten heftigen Sturm
Grüne Welle:
Noch nicht gebrochene Welle
Grünwellenstart:
Anpaddeln und Take-off auf einer noch nicht gebrochenen Welle gemeint.
Gun:
Auch Elephant Gun, Rhino Chaser: Surfbrett für große Wellen


H

Hang-five:
Eine Fußspitze über die Nose des Surfbretts ragen lassen - klassische Longboarderpose
Hang-ten:
Beide Fußspitzen über die Nose des Surfbretts ragen lassen - klassische Longboarderpose
Hassle:
Um Wellen kämpfen
Heat:
Lauf eines Surfwettbewerbs - während eines Heats sind 2-6 Surfer für eine bestimmte Zeitspanne gleichzeitig im Wasser um ihr Können unter Beweis zu stellen
Hollow-Wave:
Hohl oder sehr steil brechende Welle
hüfthoch:
Eine dem auf dem Brett stehenden Surfer bis zur Hüfte reichende Welle


I

Impact Zone:
Punkt, an dem die Lippe auf die Wasseroberfläche trifft
Inside:
1. Das Ende einer Welle bei Riffen oder Points – hier sind die Wellen i. d. R. kleiner und softer
2. Am nächsten am Brechungsrand der hereinrollenden Welle sitzen - der Surfer auf der Inside hat Vorfahrt
Inside-rail:
Der Welle zugewandte Kante des Surfbretts. Während eines Tube Rides bleibt nur die Inside-rail im direkten Wasserkontakt
Interference:
Bestrafung eines Surfers, der während eines Kontests einen Mitstreiter im Wasser behindert oder ihm reindroppt. Der daraus resultierende Punktabzug kommt i.d.R. einer Disqualifikation gleich
ISA:
International Surfing Association – hält im Zweijahrestakt die Amateur-Weltmeisterschaften ab, siehe auch ASP


K

Kabbelwellen:
Viele kleine, Windwellen, die die Wasseroberfläche unruhig machen und damit die Surfbedingungen verschlechtern
Kick-out:
Auch Pull-out: Bewusstes Herausfahren über den Wellenkamm um die Fahrt zu beenden
Kneeboarden:
In kniender Haltung auf speziellen Kneeboards surfen
kniehoch:
Eine dem auf dem Brett stehenden Surfer bis zum Knie reichende Welle
kopfhoch:
Eine dem auf dem Brett stehenden Surfer bis zum Kopf reichende Welle


L

Late-Take-off:
Schwieriger Take-off, bei dem man mit dem Aufstehen so lange wartet, bis die Welle extrem steil ist - Risiko!!
laufen:
Eine Welle „läuft”, wenn sie so bricht, dass man gut auf ihr surfen kann, d.h. wenn sie sauber und gleichmäßig von einer Seite zur anderen bricht, ohne dabei zuzumachen
Lauffläche:
Auch Bottom: Unterseite des Surfboards, die beim Surfen durchs Wasser gleitet
Leash:
Surfleine, mit der das Brett am Fuß befestigt wird
Leash Plug, Plug:
Ins hintere Ende des Surfbretts einlaminierte Vorrichtung, an dem die Leash befestigt wird
Left, Lefthander:
Auch Linke, Linkswelle: Welle, die aus der Sicht des Surfers nach links bricht
Line-up:
Stelle im Wasser wo die Wellen brechen und Surfer auf die Wellen warten. Auch Orientierungspunkt an Land vom Wasser aus gesehen
Linke, Linkswelle:
Auch Left, Lefthander: Welle, die aus der Sicht des Surfers nach links bricht
Lip, Lippe:
Vorderster Rand der herunterbrechenden Welle - hier ist die gesamte Kraft der Welle konzentriert
Localism:
Unfreundliches Verhalten der Locals (einheimische Surfer) gegenüber nichteinheimischen Surfern.
Locals:
Einheimische Surfer
Longboarder:
Surfer, der ein mindestens 9-Fuß-langes Brett im klassischen Stil surft
Lycra:
Auch Rashguard, Wetshirt: Dünnes Shirt zum Schutz vor Sonne und Reibstellen bzw. zum Tragen unter einem Neoprenanzug, um Aufschürfungen zu vermeiden


M

Malibu:
Surfboard mit breiter Nose und einer Länge von 7-9 Fuß - optimales Brett für Anfänger oder schwächere Wellen
Mushy Waves:
Vom Wind verblasene Wellen


N

Natural, Natural-foot:
Auch Regular, Regular-foot: Surfer, der mit dem linken Fuß vorne steht – siehe Goofy
Neoprenanzug, Neo: 
Auch Wetsuit: Surfanzug aus Neopren, siehe Shorty, Springsuit, Steamer
New School:
Neue, radikale Art zu Surfen: Aerials, Tail-slides, Reverse-Surfing, etc.
Nipptide:
Tide mit besonders niedrigem Wasserstand bei Hochwasser und besonders hohem Wasserstand bei Niedrigwasser - bei Halbmond
Nose:
Vordere Spitze des Surfbretts
Nose-dive:
Das Brett taucht mit der Spitze unter – Sturzgefahr!
Noseguard:
Spezielle Schutzkappe aus Gummi, schützt die empfindliche Brettspitze vor Beschädigungen und andere Surfer vor Verletzungen
Noseride:
Sammelbegriff für alle Longboardmanöver, bei denen der Surfer auf der Nose steht
Noserider:
Longboard, das durch die spezielle Form der Lauffläche an der Brettspitze lange Fahrten auf der Nose erlaubt


O

Offshore:
Ablandiger Wind
Off-The-Lip:
Manöver, bei dem ein Top Turn direkt auf der brechenden Lippe gefahren wird
Onshore:
Auflandiger Wind
Outside:
1. Bereich außerhalb der brechenden Wellen
2. Welle, die sehr weit draußen bricht, z.B. an einem vorgelagerten Riff
Over the falls:
Unschöner Abgang, bei dem der Surfer mit der Lippe der Welle nach vorne geschleudert wird
overhead, überkopfhoch:
Die Welle ist höher als der auf ihr stehende Surfer


P

Pad, Footpad:
Dünne, häufig geriffelte Schaumstoffmatte, die dem Surfer mehr Halt auf dem Surfbrett verleiht - Alternative zum Wachsen des Surfbretts
Peak:
Wellengipfel. Höchste Stelle der Welle. Auch gleichermaßen nach rechts und links brechende Welle
Pintail:
Spitz zulaufendes Ende eines Surfbretts
Pipeline:
Auch Pipe: Surfspot an der North-Shore in Hawaii mit riesigen Tubes und sehr flachem Wasser. Legendär!!!
Plug:
Ins hintere Ende des Surfbretts einlaminierte Vorrichtung, an dem die Leash befestigt wird
Pocket:
Steilster Punkt einer Welle, direkt am Brechungsrand vor dem Überschlagen der Welle
Pointbreak:
Auch Point: Die Welle bricht (immer am selben Punkt) entlang einer Landzunge.
Pop-out Board:
Maschinell in Serie hergestelltes Kunststoffboard
Pull-out:
Auch Kick-out: Bewusstes Herausfahren über den Wellenkamm um die Fahrt zu beenden
Pushen:
Geschwindigkeit aufbauen durch Pumpbewegungen 


R

Rails:
Kanten des Bretts
Railsaver, Railschoner:
Nylonband am Ende der Leash zum Schutz vor Brettschäden
Rash:
Hautausschlag durch Sonne oder Reibung
Rashguard:
Auch Lycra, Wetshirt: Dünnes Shirt zum Schutz vor Sonne und Reibstellen bzw. zum Tragen unter einem Neoprenanzug, um Aufschürfungen zu vermeiden
Re-entry:
Auch Reo: Radikaler Top Turn, bei dem der Surfer mit mindestens 2/3 seines Bretts die Welle verlässt, um dann erneut einzusteigen 
Rebound Cutback, Ricochet:
Cutback, bei dem der Surfer einen Turn auf dem Brechungsrand der ihm entgegenkommenden Welle fährt und den Gegendruck des Weißwassers ausnutzt, um das Brett wieder in Fahrtrichtung zu drehen
Rechte, Rechtswelle:
Auch Right, Righthander: Welle, die aus der Sicht des Surfers nach rechts bricht
Reefbreak, Riff:
Welle, die über Riffuntergrund bricht
Regular, Regular-foot:
Auch Natural, Natural-foot: Surfer, der mit dem linken Fuß vorne steht – siehe Goofy
reindroppen:
Einem anderen Surfer die Vorfahrt nehmen
Rhinochaser:
Großes Brett für sehr große Wellen
Right, Righthander:
Auch Rechte, Rechtswelle: Welle, die aus der Sicht des Surfers nach rechts bricht
Rocker:
Aufbiegung des Surfbretts, besonders im Tailbereich
Round-Tail:
Abgerundetes Tail
Roundhouse (Cutback):
Cutback, während dem zwei entgegengesetzte Kreise, also eine ganze Acht, am Stück gefahren wird


S

Schulter:
Ungebrochener, flacherer Teil der Welle, weiter entfernt vom Brechungsrand als z.B. die Pocket
Scoop :
Aufbiegung eines Surfboards, besonders im vorderen Bereich
Scoop-Rocker-Line:
Aufbiegung des Bretts bei Betrachtung von der Seite
Secret Spot:
Geheimer Surfstrand mit wenigen Surfern auf dem Wasser
Section:
Abschnitt einer Welle
Set:
Eine Gruppe von Wellen. Ein besonders großes Set wird als Boomerset, Ghostset, Freakset oder Clean-up-Set bezeichnet
Setpause:
Ruhige Periode zwischen zwei Sets, während der keine oder nur wesentlich kleinere Wellen brechen
Shape:
Form des Surfbretts
Shaper:
Surfbrettbauer
shifty:
Welle, die nicht immer am selben Ort bricht, sondern an ständig wechselnden Orten - dies erschwert das Surfen, da man nicht absehen kann, wo die Welle brechen wird
Shorebreak:
Welle, die am Wasserrand direkt auf den Sand bricht
Shorty:
Auch Springsuit: Surfanzug mit kurzen Armen und Beinen
Shortboard:
Kurzes Brett mit spitz zulaufender Nose um 6 Fuß Länge für Performance Surfing
Sideshore:
Auch Cross-Shore: Wind, der parallel zum Ufer, also seitlich, in die Wellen weht
Snap:
Extrem radikaler, vertikaler Top Turn
Spin-out:
Ausbrechen des Tails wenn die Finnen ihren Halt in der Welle verlieren
Spray:
1. Wegspritzendes Wasser bei einem radikalen Turn
2. Durch ablandigen Wind nach hinten spritzendes Wasser beim Brechen einer Welle
Springsuit:
Auch Shorty: Surfanzug mit kurzen Armen und Beinen
Springtide: 
Tide mit besonders hohem Wasserstand bei Hochwasser u. besonders niedrigem Wasserstand bei Niedrigwasser - bei Voll- u. Neumond
Squaretail:
Gerades Tail, Standard-Form des Tails
Stance:
Stellung, die ein Surfer auf dem Surfbrett einnimmt
Standfläche:
Bereich des Decks, auf der der Surfer steht oder sich bei längeren Boards vor- und zurückbewegt.
Steamer:
Auch Fullsuit: Surfanzug mit langen Armen und Beinen
Stringer:
Holzstreifen, der über die gesamte Brettlänge in den Schaumkern eingelassen ist, verleiht dem Brett Stabilität
Strömungskanal:
Auch Channel genannt - durch Strömung oder tiefes Wasser verursachte Stellen im Wasser, an denen keine oder nur wenige Wellen brechen. Auch Einkerbung an der Unterseite des Bretts, um dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
Sucky Waves:
Sehr steile Wellen, die Wasser vom Wellental hochsaugen
Surf:
Brandung
Surfari:
Surftrip während dem viele verschiedene Orte angefahren und gesurft werden
Surfbrett:
Laut Duden: Flaches, stromlinienförmiges Brett aus Holz od. Kunststoff, das beim Surfing verwendet wird
Surfcheck:
Genaue Beobachtung der Surfbedingungen an einem Ort
Surfsession:
Zeit, die ein Surfer am Stück auf dem Wasser verbringt
Surfspot, Spot:
Surfstrand
Swallow-Tail:
Schwalbenschwanzartiges Tail
Swell:
Dünung
Swellrichtung:
Richtung, aus der ein Swell kommt; in Südfrankreich häufig aus Nord-West
Switch-foot:
Surfer, der sowohl goofy als auch regular surfen kann.


T

Tail:
Ende des Surfbretts, siehe auch Pintail, Round-Tail, Squaretail, Swallow-Tail
Tailslide:
Bei einem radikalen Turn wird durch extreme Belastung das Tail zum Ausbrechen gebracht
Take-off:
Aufstehbewegung, Beginn des Wellenritts, siehe auch Angle-Take-off, Grünwellenstart, Late-Take-off
Three-Sixty:
Auch Spinner, 360er: Aerial, bei dem sich der Surfer mit dem Board einmal um die eigene Hochachse dreht
Thruster:
Brett mit drei Finnen, eine in der Mitte des Tails und je eine am rechten und linken Rand des Tails
Tidenhub:
Unterschied zwischen Hochwasser u. Niedrigwasser – i.d.R- in Meter
Top-To-Bottom-Welle:
Welle, die über ihre ganze Höhe direkt ins Wellental bricht, meist bildet sich dabei eine Tube.
Top Turn:
Kurve an der oberen Kante der Welle
Tow-In-Surfen:
Auch Strapsurfen: Surfer wird, um genug Geschwindigkeit für extrem große Wellen zu bekommen, mit Hilfe eines Jet-Skis hineingezogen
Trimmen:
Erreichen der optimalen Geschwindigkeit durch richtige Gewichtsverlagerung und Körperpositionierung
Tube:
Auch Barrel, Röhre, Tunnel, Green-Room: Sich zwischen herabbrechender Lippe und der Welle selbst bildender Hohlraum, in dem sich der Surfer für kurze Zeit aufhalten kann – Königsmanöver des Surfens
Turn: 
Gesurfte Kurve
Turtle-Roll:
Auch Eskimorolle genannt - unter einer gebrochenen Welle durchtauchen, indem man das Brett umdreht, häufig von Longboardern angewendet
Twin Fin:
Surfbrett mit 2 Finnen – besonders für kleine Wellen, verleiht dem Surfbrett Drehfreudigkeit


V

Vee:
V-artiges, kielähnliches Design der Lauffläche, stabilisiert das Board wie ein kleiner Kiel, ist dadurch jedoch weniger drehfreudig.
verblasen:
Der Surf ist verblasen, wenn der Wind ein Surfen fast unmöglich macht. Dies passiert vor allem bei starken Sideshore- bzw. Crossshorewinden.
versacken:
Die Welle baut sich auf, flacht dann jedoch wieder ab


W

Wachs, Wax:
Speziell für das Einwachsen von Surfboards hergestellte, wachsartige Substanz, dieauf das Deck aufgetragen wird, um dem Surfer Halt zu verleihen
Wall: 
Auch Wellenwand: Ungebrochener, steiler Teil der Welle
WSL :
World Surf League – professionelle Surftour, an der jedes Jahr die besten 44 Surfer und 15 Surferinnen teilnehmen dürfen
Weißwasser: 
Wellenschaum gebrochener Wellen
Wellenbrecher:
Dem Uferschutz dienende Anlage (Damm o.Ä.), die hereinrollende Wellen brechen soll
Wellengang:
Vorhandensein von Wellen
Wellenkamm:
Höchster Bereich des Wellenberges
Wellental:
Bereich direkt vor der brechenden Welle, sozusagen der Boden, oberhalb dessen sich die Welle aufbaut
Wetshirt: 
Auch Lycra, Rashguard: Dünnes T-Shirt aus Lycra zum Schutz vor Sonne und Hautausschlägen durch Reibung
Wetsuit: 
Auch Neoprenanzug, Neo: Surfanzug aus Neopren, siehe Shorty, Springsuit, Steamer
Windswell: 
Oft nur kurz andauernde Dünung, entstanden durch starken Wind in Küstennähe
Wipe - out: 
Sturz


Z

zurückziehen:
Wenn man sich beim Anpaddeln einer Welle umentscheidet und abbremst, um von der Welle nicht mitgenommen zu werden

 

 

(Text: Wavetours)