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Surfdictionary – Wavetours.com
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Surfdictionary

A

Aerial | Air: Manöver bei dem der Surfer über den Rand der Welle hinausfährt, kurzzeitig in der Luft ist, und wieder auf der Welle landet

A-Frame: Welle, die gleichzeitig nach links und nach rechts bricht

Angled Take-off: In einem Winkel zur Welle, so dass das Surfbrett beim Take-off bereits in Fahrtrichtung zeigt

Anpaddeln: Paddelsprint beim Anstarten einer Welle

ASP: Association of Surfing Professionals – führt die World Professional Surfing Tour (WQS + WCT) aus, siehe auch ISA

B

Backside | Backhand: Mit dem Rücken zur Welle surfen

Backwash: In steilen Uferbereichen rückströmendes Wasser, das durch eine aufs Ufer brechende Welle die Steigung hochgespült wurde. Verursacht beim zurückströmen häufig eine Welle, die entgegen der eigentlichen Wellenrichtung vom Strand zum Wasser hinausläuft.

Bail-out: Rettender Ausstieg/ Sprung aus der Welle, der einen Surfer kurz vor einem Wipeout aus der Gefahrenzone bringt. Abwertend, da der Surfer sein Brett dabei i.d.R. nicht festhält und damit eine Gefahr für andere Surfer im Wasser darstellt.

Barrel: Auch Tube, Röhre, Tunnel, Green-Room: Sich zwischen herabbrechender Lippe und der Welle selbst bildender Hohlraum, in dem sich der Surfer für kurze Zeit aufhalten kann – Königsmanöver des Surfens

Basics: Grundkenntnisse

Beachbreak: Wellen, die auf sandigem Untergrund brechen

Big Waves: Wellen ab einer Größe von 10-Fuß

Blank: Schaumkern eines Surfboards, bevor er vom Shaper verarbeitet wird.

Boardbag: Schützende Reisetasche für ein Surfbrett

Bodyboarder | Boogieboarder: Surfer, der auf einem kurzen Schaumstoffbrett im Liegen oder Knien surft

Bodysurfen: Ohne Hilfsmittel vor der Welle surfen, nur unter Einsatz des eigenen Körpers

Boomer: Eine größere Welle in einer Gruppe von Wellen. Auch Boomer-Set genannt

Bottom: Auch Lauffläche: Unterseite des Surfboards, die beim Surfen durchs Wasser gleitet

Bottom Turn: Gefahrene Kurve am Fuß der Welle

Break: Stelle im Wasser, an der eine Welle bricht. Auch allgemeiner Ausdruck für Surfspot

Brechungslinie: Linie, entlang derer die Wellen beginnen zu brechen

Brusthoch: Eine dem aufrecht auf dem Brett stehenden Surfer bis zur Brust reichende Welle

Bumpy: Unruhiges Wasser oder Welle, deren Oberfläche meist durch Wind aufgewühlt ist

C

Carven: Kurven auf der Kante des Brettes fahren

Caught inside: Hereinrollende Wellen brechen vor dem wartenden Surfer. Der Surfer muss duckdiven oder abtauchen.

Channel: Auch Strömungskanal: Durch Strömung oder tiefes Wasser verursachte Stellen im Wasser, an denen keine oder nur wenige Wellen brechen. Auch Einkerbung an der Unterseite des Bretts, um dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.

Channels: Furchenartige Konkaven in der Lauffläche des Boards, die Auftrieb erzeugen

Chicken-Dive: Rettender Ausstieg/ Sprung aus der Welle, der einen Surfer kurz vor einem Wipeout aus der Gefahrenzone bringt. Abwertend, da der Surfer sein Brett dabei i.d.R. nicht festhält und damit eine Gefahr für andere Surfer im Wasser darstellt.

Choppy: Unebenheiten auf der Wasseroberfläche/ aufgewühlte Wasseroberfläche. Siehe auch glassy

Clean: Auch sauber: Welle, die bilderbuchartig von einer Seite zur anderen bricht und damit optimale Surfbedingungen liefert, dies hängt ab von Untergrundbeschaffenheit, Gezeitenstand und Windbedingungen

Close-out: Eine Welle, die über die gesamte Front auf einmal abbricht. Keine Möglichkeit im Grünen zu Surfen

Concave: Konkave Form der Lauffläche die dem Surfbrett mehr Auftrieb gibt

Cover-up: Wenn ein Surfer von einer hohl-brechenden Welle eingeschlossen wird und es dann schafft, durch die brechende Lippe hindurch wieder nach draußen zu gelangen, spricht man von einem Cover-up

Cross-Shore: Auch Sideshore: Wind, der parallel zum Ufer, also seitlich, in die Wellen weht

Cross-Step: Bestimmte Art und Weise, sich auf einem Longboard vor- und zurückzubewegen. Die Füße werden im rechten Winkel zur Längsachse auf das Deck gesetzt, um den Trimm unter Kontrolle zu halten dabei wird ein Fuß vor den anderen gesetzt

Crowd | Crowded: Große Anzahl von Surfern im Wasser

Curl: Brechungsrand der Welle

Custom Made Board: Individuell zugeschnittenes Brett

Cutback: Kurve zurück zum Brechungsrand der Welle, siehe auch Rebound Cutback, Ricochet bzw. Roundhouse Cutback

D

Dawn Patrol: Surfen bei Sonnenaufgang

Deck: Oberseite des Surfbretts

Delaminierung: Bereich, in dem sich Fiberglasmatten – die Ummantelung des Surfboards – vom Kern lösen

Ding: Leichte Beschädigung des Boards

Doppelt-kopfhoch | Double Overhead: Die Welle ist zwei Mal so hoch wie der auf ihr stehende Surfer

Drop: Hineinstarten in eine Welle nach der Aufstehbewegung – bei schnell-brechenden Wellen fällt der Surfer dabei erst ein Stück, bis sein Board auf dem Wasser landet

Drop-in: Einem anderen Surfer die Vorfahrt nehmen

Duckdive: Fortgeschrittene Technik, um mit dem Brett unter Wellen durchzutauchen

E

Ebbe: Im Wechsel der Gezeiten allmählich wieder zurückgehender od. bereits zurückgegangener Wasserstand

Eskimorolle | Turtle-Roll: Unter einer gebrochenen Welle durchtauchen, indem man das Brett umdreht, häufig von Longboardern angewendet

Evolution- | Funboard: Hybrid aus Malibu- und Shortboard

F

Face: Steiler, noch nicht gebrochener Teil der Welle

Fin-Plug | Finnenbox | Finnenkasten: Im Board verankertes System, in dem die Finne(n) montiert werden können. Es gibt Finbox-Systeme verschiedener Hersteller, die untereinander nicht kompatibel sind

Fish: Spezielle Surfbrettform mit Swallowtail

Flat: wellenlos

Floater: Manöver, bei dem der Surfer mitsamt Brett über den Schaum einer brechenden Welle fährt

Flut: Im Wechsel der Gezeiten ansteigender oder bereits wieder angestiegener Wasserstand

Footpad | Pad: Dünne, häufig geriffelte Schaumstoffmatte, die dem Surfer mehr Halt auf dem Surfbrett verleiht – Alternative zum Wachsen des Surfbretts

Frontside | Forehand: Mit dem Gesicht zur Welle surfen

Fulldeck: Gripdeck, nicht nur für den hinteren, sondern auch für den vorderen Fuß

Fullsuit: Surfanzug mit langen Armen und Beinen

G

Gezeitenkalender: Kalender in dem für ein bestimmtes Surfrevier spezifische Gezeitenstände, Tidenhub, Mondphase und weitere nützliche Informationen jeweils für ein Jahr zusammengefasst sind

Glassy: Absolut glatte Wasseroberfläche bei Windstille, Optimalzustand. Siehe auch Chops

Goofy | Goofy-Foot: Surfer der mit dem rechten Fuß vorne surft – siehe Natural, Regular

Green-Room: Das Innere einer Tube oder Barrel

Gripdeck: Auch Footpad, Pad: Griffiges Material auf der Oberseite des Brettes als Ersatz von Wachs, um nicht vom Brett zu rutschen

Grommet: Auch Gremmie, Grom: Junger Surfer

Groundswell: Kräftige Dünung durch von der Küste weit entfernten heftigen Sturm

Grüne Welle: Noch nicht gebrochene Welle

Grünwellenstart: Anpaddeln und Take-off auf einer noch nicht gebrochenen Welle gemeint.

Gun: Auch Elephant Gun, Rhino Chaser: Surfbrett für große Wellen

H

Hang Five: Eine Fußspitze über die Nose des Surfbretts ragen lassen – klassische Longboarderpose

Hang Ten: Beide Fußspitzen über die Nose des Surfbretts ragen lassen – klassische Longboarderpose

Hassle: Um Wellen kämpfen

Heat: Lauf eines Surfwettbewerbs – während eines Heats sind 2-6 Surfer für eine bestimmte Zeitspanne gleichzeitig im Wasser um ihr Können unter Beweis zu stellen

Hollow Wave: Hohl oder sehr steil brechende Welle

Hüfthoch: Eine dem auf dem Brett stehenden Surfer bis zur Hüfte reichende Welle

I

Impact Zone: Punkt, an dem die Lippe auf die Wasseroberfläche trifft

Inside: Das Ende einer Welle bei Riffen oder Points – hier sind die Wellen i. d. R. kleiner und softer. Oder am nächsten am Brechungsrand der hereinrollenden Welle sitzen – der Surfer auf der Inside hat Vorfahrt

Inside-Rail: Der Welle zugewandte Kante des Surfbretts. Während eines Tube Rides bleibt nur die Inside-rail im direkten Wasserkontakt

Interference: Bestrafung eines Surfers, der während eines Kontests einen Mitstreiter im Wasser behindert oder ihm reindroppt. Der daraus resultierende Punktabzug kommt i.d.R. einer Disqualifikation gleich

ISA: International Surfing Association – hält im Zweijahrestakt die Amateur-Weltmeisterschaften ab, siehe auch ASP

K

Kabbelwellen: Viele kleine, Windwellen, die die Wasseroberfläche unruhig machen und damit die Surfbedingungen verschlechtern

Kick-out: Auch Pull-out: Bewusstes Herausfahren über den Wellenkamm um die Fahrt zu beenden

Kneeboarden: In kniender Haltung auf speziellen Kneeboards surfen

Kniehoch: Eine dem auf dem Brett stehenden Surfer bis zum Knie reichende Welle

Kopfhoch: Eine dem auf dem Brett stehenden Surfer bis zum Kopf reichende Welle

L

Late Take-off: Schwieriger Take-off, bei dem man mit dem Aufstehen so lange wartet, bis die Welle extrem steil ist – Risiko!

Laufen: Eine Welle „läuft”, wenn sie so bricht, dass man gut auf ihr surfen kann, d.h. wenn sie sauber und gleichmäßig von einer Seite zur anderen bricht, ohne dabei zuzumachen

Lauffläche: Auch Bottom: Unterseite des Surfboards, die beim Surfen durchs Wasser gleitet

Leash: Surfleine, mit der das Brett am Fuß befestigt wird

Leash Plug | Plug: Ins hintere Ende des Surfbretts einlaminierte Vorrichtung, an dem die Leash befestigt wird

Left | Lefthander: Auch Linke, Linkswelle: Welle, die aus der Sicht des Surfers nach links bricht

Line-up: Stelle im Wasser wo die Wellen brechen und Surfer auf die Wellen warten. Auch Orientierungspunkt an Land vom Wasser aus gesehen

Lip | Lippe: Vorderster Rand der herunterbrechenden Welle – hier ist die gesamte Kraft der Welle konzentriert

Localism: Unfreundliches Verhalten der Locals (einheimische Surfer) gegenüber nichteinheimischen Surfern.

Locals: Einheimische Surfer

Longboarder: Surfer, der ein mindestens 9-Fuß-langes Brett im klassischen Stil surft

Lycra: Auch Rashguard, Wetshirt: Dünnes Shirt zum Schutz vor Sonne und Reibstellen bzw. zum Tragen unter einem Neoprenanzug, um Aufschürfungen zu vermeiden

M

Malibu: Surfboard mit breiter Nose und einer Länge von 7-9 Fuß – optimales Brett für Anfänger oder schwächere Wellen

Mushy Waves: Vom Wind verblasene Wellen

N

Natural | Natural-Foot: Auch Regular, Regular-Foot: Surfer, der mit dem linken Fuß vorne steht – siehe Goofy

Neoprenanzug | Neo: Auch Wetsuit: Surfanzug aus Neopren, siehe Shorty, Springsuit, Steamer

New School: Neue, radikale Art zu Surfen: Aerials, Tail-Slides, Reverse-Surfing, etc.

Nipptide: Tide mit besonders niedrigem Wasserstand bei Hochwasser und besonders hohem Wasserstand bei Niedrigwasser – bei Halbmond

Nose: Vordere Spitze des Surfbretts

Nose-Dive: Das Brett taucht mit der Spitze unter – Sturzgefahr!

Noseguard: Spezielle Schutzkappe aus Gummi, schützt die empfindliche Brettspitze vor Beschädigungen und andere Surfer vor Verletzungen

Noseride: Sammelbegriff für alle Longboardmanöver, bei denen der Surfer auf der Nose steht

Noserider: Longboard, das durch die spezielle Form der Lauffläche an der Brettspitze lange Fahrten auf der Nose erlaubt

O

Offshore: Ablandiger Wind

Off the Lip: Manöver, bei dem ein Top Turn direkt auf der brechenden Lippe gefahren wird

Onshore: Auflandiger Wind

Outside: Bereich außerhalb der brechenden Wellen. Oder eine Welle, die sehr weit draußen bricht, z.B. an einem vorgelagerten Riff

Over the Falls: Unschöner Abgang, bei dem der Surfer mit der Lippe der Welle nach vorne geschleudert wird

Overhead | Überkopfhoch: Die Welle ist höher als der auf ihr stehende Surfer

P

Pad | Footpad: Dünne, häufig geriffelte Schaumstoffmatte, die dem Surfer mehr Halt auf dem Surfbrett verleiht – Alternative zum Wachsen des Surfbretts

Peak: Wellengipfel. Höchste Stelle der Welle. Auch gleichermaßen nach rechts und links brechende Welle

Pintail: Spitz zulaufendes Ende eines Surfbretts

Pipeline: Auch Pipe: Surfspot an der North-Shore in Hawaii mit riesigen Tubes und sehr flachem Wasser. Legendär!!!

Plug: Ins hintere Ende des Surfbretts einlaminierte Vorrichtung, an dem die Leash befestigt wird

Pocket: Steilster Punkt einer Welle, direkt am Brechungsrand vor dem Überschlagen der Welle

Pointbreak: Auch Point: Die Welle bricht (immer am selben Punkt) entlang einer Landzunge.

Pop-out Board: Maschinell in Serie hergestelltes Kunststoffboard

Pull-out: Auch Kick-out: Bewusstes Herausfahren über den Wellenkamm um die Fahrt zu beenden

Pushen: Geschwindigkeit aufbauen durch Pumpbewegungen

R

Rails: Kanten des Bretts

Railsaver | Railschoner: Nylonband am Ende der Leash zum Schutz vor Brettschäden

Rash: Hautausschlag durch Sonne oder Reibung

Rashguard: Auch Lycra, Wetshirt: Dünnes Shirt zum Schutz vor Sonne und Reibstellen bzw. zum Tragen unter einem Neoprenanzug, um Aufschürfungen zu vermeiden

Re-Entry | Reo: Radikaler Top Turn, bei dem der Surfer mit mindestens 2/3 seines Bretts die Welle verlässt, um dann erneut einzusteigen

Rebound Cutback | Ricochet: Cutback, bei dem der Surfer einen Turn auf dem Brechungsrand der ihm entgegenkommenden Welle fährt und den Gegendruck des Weißwassers ausnutzt, um das Brett wieder in Fahrtrichtung zu drehen

Rechte | Rechtswelle: Auch Right, Righthander: Welle, die aus der Sicht des Surfers nach rechts bricht

Reefbreak | Riff: Welle, die über Riffuntergrund bricht

Regular | Regular-Foot: Auch Natural, Natural-Foot: Surfer, der mit dem linken Fuß vorne steht – siehe Goofy

Reindroppen | Drop-In: Einem anderen Surfer die Vorfahrt nehmen

Rhinochaser: Großes Brett für sehr große Wellen

Right | Righthander: Auch Rechte, Rechtswelle: Welle, die aus der Sicht des Surfers nach rechts bricht

Rocker: Aufbiegung des Surfbretts, besonders im Tailbereich

Round-Tail: Abgerundetes Tail

Roundhouse (Cutback): Cutback, während dem zwei entgegengesetzte Kreise, also eine ganze Acht, am Stück gefahren wird

S

Schulter: Ungebrochener, flacherer Teil der Welle, weiter entfernt vom Brechungsrand als z.B. die Pocket

Scoop: Aufbiegung eines Surfboards, besonders im vorderen Bereich

Scoop-Rocker-Line: Aufbiegung des Bretts bei Betrachtung von der Seite

Secret Spot: Geheimer Surfstrand mit wenigen Surfern auf dem Wasser

Section: Abschnitt einer Welle

Set: Eine Gruppe von Wellen. Ein besonders großes Set wird als Boomerset, Ghostset, Freakset oder Clean-up-Set bezeichnet

Setpause: Ruhige Periode zwischen zwei Sets, während der keine oder nur wesentlich kleinere Wellen brechen

Shape: Form des Surfbretts

Shaper: Surfbrettbauer

Shifty: Welle, die nicht immer am selben Ort bricht, sondern an ständig wechselnden Orten – dies erschwert das Surfen, da man nicht absehen kann, wo die Welle brechen wird

Shorebreak: Welle, die am Wasserrand direkt auf den Sand bricht

Shorty: Auch Springsuit: Surfanzug mit kurzen Armen und Beinen

Shortboard: Kurzes Brett mit spitz zulaufender Nose um 6 Fuß Länge für Performance Surfing

Sideshore: Auch Cross-Shore: Wind, der parallel zum Ufer, also seitlich, in die Wellen weht

Snap: Extrem radikaler, vertikaler Top Turn

Spin-out: Ausbrechen des Tails wenn die Finnen ihren Halt in der Welle verlieren

Spray: Wegspritzendes Wasser bei einem radikalen Turn. Oder durch ablandigen Wind nach hinten spritzendes Wasser beim Brechen einer Welle

Springsuit: Auch Shorty: Surfanzug mit kurzen Armen und Beinen

Springtide: Tide mit besonders hohem Wasserstand bei Hochwasser u. besonders niedrigem Wasserstand bei Niedrigwasser – bei Voll- u. Neumond

Squaretail: Gerades Tail, Standard-Form des Tails

Stance: Stellung, die ein Surfer auf dem Surfbrett einnimmt

Standfläche: Bereich des Decks, auf der der Surfer steht oder sich bei längeren Boards vor- und zurückbewegt.

Steamer: Auch Fullsuit: Surfanzug mit langen Armen und Beinen

Stringer: Holzstreifen, der über die gesamte Brettlänge in den Schaumkern eingelassen ist, verleiht dem Brett Stabilität

Strömungskanal: Auch Channel genannt – durch Strömung oder tiefes Wasser verursachte Stellen im Wasser, an denen keine oder nur wenige Wellen brechen. Auch Einkerbung an der Unterseite des Bretts, um dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.

Sucky Waves: Sehr steile Wellen, die Wasser vom Wellental hochsaugen

Surf: Brandung

Surfari: Surftrip während dem viele verschiedene Orte angefahren und gesurft werden

Surfbrett: Laut Duden: Flaches, stromlinienförmiges Brett aus Holz oder Kunststoff, das beim Surfing verwendet wird

Surfcheck: Genaue Beobachtung der Surfbedingungen an einem Ort

Surfsession: Zeit, die ein Surfer am Stück auf dem Wasser verbringt

Surfspot | Spot: Surfstrand

Swallow-Tail: Schwalbenschwanzartiges Tail

Swell: Dünung

Swellrichtung: Richtung, aus der ein Swell kommt; in Südfrankreich häufig aus Nord-West

Switch-Foot: Surfer, der sowohl goofy als auch regular surfen kann.

T

Tail: Ende des Surfbretts, siehe auch Pintail, Round-Tail, Squaretail, Swallow-Tail

Tailslide: Bei einem radikalen Turn wird durch extreme Belastung das Tail zum Ausbrechen gebracht

Take-off: Aufstehbewegung, Beginn des Wellenritts, siehe auch Angled Take-off, Grünwellenstart, Late Take-off

Three-Sixty | 360er | Spinner: Aerial, bei dem sich der Surfer mit dem Board einmal um die eigene Hochachse dreht

Thruster: Brett mit drei Finnen, eine in der Mitte des Tails und je eine am rechten und linken Rand des Tails

Tidenhub: Unterschied zwischen Hochwasser u. Niedrigwasser – i.d.R- in Meter

Top-to-Bottom Welle: Welle, die über ihre ganze Höhe direkt ins Wellental bricht, meist bildet sich dabei eine Tube.

Top Turn: Kurve an der oberen Kante der Welle

Tow-in Surfen: Auch Strapsurfen: Surfer wird, um genug Geschwindigkeit für extrem große Wellen zu bekommen, mit Hilfe eines Jet-Skis hineingezogen

Trimmen: Erreichen der optimalen Geschwindigkeit durch richtige Gewichtsverlagerung und Körperpositionierung

Tube: Auch Barrel, Röhre, Tunnel, Green-Room: Sich zwischen herabbrechender Lippe und der Welle selbst bildender Hohlraum, in dem sich der Surfer für kurze Zeit aufhalten kann – Königsmanöver des Surfens

Turn: Gesurfte Kurve

Turtle-Roll: Auch Eskimorolle genannt – unter einer gebrochenen Welle durchtauchen, indem man das Brett umdreht, häufig von Longboardern angewendet

Twin Fin: Surfbrett mit 2 Finnen – besonders für kleine Wellen, verleiht dem Surfbrett Drehfreudigkeit

V

Vee: V-artiges, kielähnliches Design der Lauffläche, stabilisiert das Board wie ein kleiner Kiel, ist dadurch jedoch weniger drehfreudig.

Verblasen: Der Surf ist verblasen, wenn der Wind ein Surfen fast unmöglich macht. Dies passiert vor allem bei starken Side-shore bzw. Cross-shore Winden.

Versacken: Die Welle baut sich auf, flacht dann jedoch wieder ab

W

Wachs | Wax: Speziell für das Einwachsen von Surfboards hergestellte, wachsartige Substanz, dieauf das Deck aufgetragen wird, um dem Surfer Halt zu verleihen

Wall: Auch Wellenwand: Ungebrochener, steiler Teil der Welle

WSL: World Surf League – professionelle Surftour, an der jedes Jahr die besten 44 Surfer und 15 Surferinnen teilnehmen dürfen

Weißwasser: Wellenschaum gebrochener Wellen

Wellenbrecher: Dem Uferschutz dienende Anlage (Damm o.Ä.), die hereinrollende Wellen brechen soll

Wellengang: Vorhandensein von Wellen

Wellenkamm: Höchster Bereich des Wellenberges

Wellental: Bereich direkt vor der brechenden Welle, sozusagen der Boden, oberhalb dessen sich die Welle aufbaut

Wetshirt: Auch Lycra, Rashguard: Dünnes T-Shirt aus Lycra zum Schutz vor Sonne und Hautausschlägen durch Reibung

Wetsuit: Auch Neoprenanzug, Neo: Surfanzug aus Neopren, siehe Shorty, Springsuit, Steamer

Windswell: Oft nur kurz andauernde Dünung, entstanden durch starken Wind in Küstennähe

Wipe-out: Sturz

Z

Zurückziehen: Wenn man sich beim Anpaddeln einer Welle umentscheidet und abbremst, um von der Welle nicht mitgenommen zu werden