Wavetours Blog

Winterblog: Marokko #wasmachteigentlich

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Wie ihr sicherlich im Sommer schon das ein oder andere mal mitbekommen hat, besteht unser Team aus vielen lustigen Weltenbummlern. Damit die Geschichten für den nächsten Sommer stehen, müssen sie natürlich im Winter erst erlebt werden. In diesem Beitrag lest ihr, was Nadja und Michi so alles in Marokko erwartet hat: 

Ab nach Marokko

Der gute alte Winter hat es mal wieder geschafft, uns das letzte bisschen Lebensfreude auszusaugen – Zeit nen Abflug zu machen! Doch wohin? Marokko soll cool sein – sagt wer? Eigentlich niemand, aber irgendwie doch alle, die schon mal da waren. Der Surf soll auf jeden Fall der Hammer sein, vom Rest muss man sich vor Ort selbst überzeugen. Günstige Flüge, kurze Strecke, konstanter Surf…das passt!

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Also ab geht’s nach Tamraght. Mein erster Afrikabesuch, aufregend…obwohl… Marokko ist im Stromriderguide Europe aufgeführt. Was denn nun – Kulturschock oder same same but different?

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Longboard-Sessions am Banana Point und Erste-Sahne-Surf-Guiding

Der erste Tag Marokko beschert uns gleich einen vernünftigen Swell und da wir ja ganz in der Nähe vom Banana Beach wohnen und Tim – unser Campkoch aus Frankreich –  mir schon häufiger von den Longboard-freundlichen Wellen am Banana Point berichtet hat, war das auch unsere erste Session. Wenn genug Swell reinkommt, bricht eine nicht allzu steile Rechte, die gerade für Longboarder einen feinen Ritt bis zum Strand bietet. Am späten Nachmittag war bei abgelaufenem Wasser nicht mehr so viel zu holen. Zeit um sich in unserem neuen Zuhause, der Villa Azur, auszubreiten und mit Mohamed, unserem Gastgeber, die Gegend zu erkunden. Wir haben es wirklich gut getroffen, denn Mo ist Local und surft schon seit er laufen kann. Dementsprechend kennt er die Küste wie seine Westentasche und uns ist Erste-Sahne-Surf-Guiding garantiert. Unsere Unterkunft ist auch klasse, Surfcampflair mit einem festen Dach über dem Kopf und Abend für Abend wartet eine hausgemachte Tajine vom allerfeinsten Träumchen in leckerer Soße, mit Couscous – marokkanisch eben.

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Auf der Suche nach dem perfekten Surfspot

Während der nächsten Tage nimmt der Swell leider auch schon wieder ab, wir checken die umliegenden Spots, surfen Spiders und Devils Rock, während Spots wie Anchor Point oder Boilers aufgrund der geringen Größe leider etwas brachliegen. Doch Marokko ist eben Marokko und so wartet im Norden ein kleines Fischerdörfchen auf uns, das den vorhandenen Swell aufzusaugen scheint und mit astreinen Wellen aufwarten kann. Die Fahrt nach Imsouane führt durch die Ausläufer des Atlasgebirges und ist an sich schon ein schönes Erlebnis. Die Gegend um Taghazout mit einem double-over-ankle Swell zu verlassen und nach 1,5 Stunden Fahrt von der Steilküste aus die ankommenden Linien am Cathedral Point bewundern zu können, macht aus der Fahrt einen Ausflug, der sich jetzt schon gelohnt hat. Die Welle ist wohl eine der benutzerfreundlichsten die es gibt, ein kurzer etwas steiniger Weg ins Line Up, die etwas größeren Setwellen brechen das erste Mal schon ein wenig an einer vorgelagerten Landzunge und kündigen sich somit schon an. Am eigentlichen Peak erwartet einen dann eine z.T. sehr lange und schöne Longboardwelle.

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Auch abseits des Line Ups gab es für uns eine Menge zu tun

Mohamed ist wirklich für jeden Spaß zu haben und so stießen wir während einer spontanen Off-Road-Tour auf eine Herde wilder Kamele und versuchten uns im Sandboarding. Im Laufe der Woche lernten wir auch Ester, Mo’s Frau, und die Kids kennen und verbrachten einen Familien-Nachmittag im Café am Strand von Tamraght. Alles in allem präsentierte sich Afrika von einer Seite, die ich nicht erwartet hätte und Nadja zuvor anders erlebt hatte – einfach, sicher und trotzdem aufregend. Trotz mittelprächtigen Surfbedingungen hatten wir eine Wahnsinns Zeit in Marokko. Und wie es der Zufall manchmal so will kam am letzten Abend doch nochmal ein Swell an…na dann Marock `N Roll.

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