Wavetours Blog

Wavetours-Teamriderin: Valeska Schneider

/ ,

In zwei Tagen stehen die adh-Open Wellenreiten 2016 ins Haus. Zeit also, das nächste Mitglied unseres Wavetours-Surfteams vorzustellen:
Valeska Schneider, Longboardmeisterin bei den adh-Open 2015, Longboardvizemeisterin bei der Surf DM und etliche Finalteilnahmen mit dem Shortboard stehen bis jetzt auf ihrer Liste – außerdem ist Valeska Weltenbummlerin, Model und studiert dazu noch in München Management im Master. Die 25-jährige will hoch hinaus und wir finden, ihre ambitionierte Art und ihr Wunsch nach Bestleistungen passen perfekt zu Wavetours. Momentan sitzt Valeska im Flieger und reist extra von ihrem Auslandssemester in Australien an, um sich in Seignosse die adh-Open Krone zu sichern. Wie sie beim Contest abschneidet, lest ihr nächste Woche auf unserem Blog.

Im Interview hat uns Valeska von ihrer Leidenschaft zum Surfen, ihren Contestambitionen und ihrer Verbindung zur Wavetours-Family erzählt.

IMG_2270Erzähl uns doch kurz, wie du zum Surfen kamst.

V: Eigentlich war schon immer mein Traum richtig gut Surfen zu können. Leider verschlug es meine Familie immer in Windgebiete für den Sommerurlaub und somit hab ich erst mal mit dem Windsurfen gestartet (Definitiv kaum Ähnlichkeit, wie ich erst im Nachhinein festgestellt habe).

Erst bei meinem Auslandsjahr 2012 in Australien habe ich meinen ersten Surfkurs gemacht und war vom ersten Moment an vom Surffieber gepackt. Ich habe dann direkt ein halbes Jahr in einem Surfcamp gearbeitet und war jede freie Minute im Wasser, auch wenn die Bedingungen mal nicht top waren.

Was ist deine Verbindung zu Wavetours?

V: Als ich von Australien heim gekommen bin, wollte ich den Rest des Sommers weiter in einem Surfcamp arbeiten. Leider war es schon mitten in der Saison und es gab keine freien Stellen mehr. 2012 war Wavetours der Hauptveranstalter der DM und dann habe ich einfach gefragt, ob Wavetours dafür noch Helfer braucht. Ich habe bei den Vorbereitungen geholfen und wurde dann auch direkt als Judge eingesetzt. Von da an habe ich eigentlich immer bei den ADH oder DM mitgeholfen, mal beim Aufbau in Moliets mit angepackt und auch als Surflehrerin in Bias gearbeitet.

Welchem Wavetours Surfcamp wirst du im Sommer einen Besuch abstatten und welche Vorteile versprichst du dir von deinem Aufenthalt im Camp?

V: Soweit habe ich noch gar nicht geplant, aber am besten überall mal vorbei schauen und hallo sagen 😉 Kommt natürlich auch drauf an wo die Bänke dieses Jahr gut sind. Neben der Tatsache eigentlich direkt am Strand zu leben, ist glaube ich das beste, dass man in den Camps immer die coolsten und nettesten Leute kennen lernt. Egal ob Teamer oder Gäste, der Vibe in den Camps ist einfach immer mega relaxed und man fühlt sich immer gleich aufgenommen in die Wavetours Family :)

IMG_7549

Nächste Woche stehen die adh-Open ins Haus. Wie lang kannst du denn noch auf den adh-Open mitsurfen? Abgesehen davon, was sind deine bisherigen Surferfolge und was willst du noch erreichen?

V: Ich habe den Master erst gerade angefangen und mit meinem Urlaubssemester wegen dem Auslandssemester könnte ich theoretisch die nächsten 3 Jahre noch bei den ADH Open antreten. Also meine besten Ergebnisse waren bisher mit dem Longboard: Vizemeisterin bei der DM und Champion bei den ADH. Mit dem Shortboard war ich schon zwei mal im Finale bei den ADH, aber da würde ich gern ganz oben auf dem Treppchen stehen. Eigentlich genauso bei der DM. Das sind die Pläne für dieses Jahr. Mal schauen was sich nächstes Jahr ergibt mit eventuell auch ein paar internationalen Contest oder auch QS Events.

IMG_1341Wohin verschlägt es dich zum Surfen?

V: Bisher war ich eigentlich nur in Frankreich, Spanien, Indonesien und Australien surfen. Irgendwie hat alles so seine Vorteile: Frankreich ist einfach ein cooler Ort um den Sommer zu verbringen und in Surfcamps zu arbeiten. Spanien und vor allem die Kanaren sind im Winter easy von Deutschland aus zu erreichen und generell auch recht billig. Die Wellen sind im Winter dort echt der Hammer. Australien hat natürlich auch Weltklasse Wellen und hier kann man surfen generell recht gut mit dem Alltag verbinden. Also mit Studieren oder Arbeiten. Ich glaube am liebsten surfe ich in Indonesien. Viele linke Wellen und warmes Wasser. Aber auch etwas voll. Aber es gibt immer noch so viele Orte wo ich gerne einen Surftrip hin machen würde.

 Was sind deine Surfpläne für die Zukunft? Auswandern, Surfcoach in Indo werden, Weltreise?

V: So genau habe ich meine Zukunft noch nicht geplant, weil sich dann doch immer wieder im Laufe der Zeit neue Möglichkeiten ergeben. Ich mache jetzt erst mal meinen Master fertig und dann sehe ich weiter. Ich könnte mir schon vorstellen eine Zeit lang im Ausland zu leben und versuchen, das auch mit einer Festanstellungen zu verbinden. Eins steht auf jeden Fall fest: Ja ich werde für den Rest meines Lebens surfen! 😉

IMG_3227