Wavetours Blog

Testbericht Pukas „Foamball“

/ , , , , , ,

sequenz_4Bevor der Fokus wieder hin zu Klein-Wellen-Boards für den europäischen Sommer geht, möchten wir Euch noch ein performance-orientiertes Shortboard vorstellen, das für ernsthafte und vor allem druckvolle Wellen gebaut wurde: Das Pukas Foamball.

Videomaterial gab es bereits zur Genüge im Netz zu bestaunen, dafür hat Aritz Aranburu auf seiner Jagd nach fetten Barrels bereits gesorgt. sequenz_5Darum hat Louis das Board für uns in etwas humaneren Bedingungen als Step up Board zu seinem Pukas „Original Sixty Niner“ getestet.

Ausgehend von einem konventionellen Shortboard wurde das Planshape dahingehend optimiert, kontrolliertes Surfen im kritischsten Teil der Welle zu ermöglichen. Primär für Aritz’s Barrel-Skills entwickelt, soll es auch kontrollierte Turns in kraftvollen Wellen ermöglichen.
floaterDas Resultat ist ein Board mit einer kürzeren Rail Line, um enge Turns in der Pocket und das Manövrieren in der Barrel zu ermöglichen. Kompensiert wird die verringerte Länge durch Extra-Volumen im mittleren Teil des Boards, der zudem sehr flach gehalten ist, um schnelles und einfaches Paddeln zu ermöglichen. Single-Concave und ein Rounded Pin Tail geben dem Board superviel Halt und Kontrolle für kritische Manöver (schön auf dem Bild zu sehen, wieviel Druck Louis in seinem Turn auf das Tail geben kann ohne dass dieses ausbricht!). Komplett wird das Paket durch ein 5-Fin-Set-up, was das Board je nach Bedingungen und Geschmack vielseitig einsetzbar macht.

 

2669_1 2669_0Louis ist auf jeden Fall sehr angetan:
„Gesurft habe ich den Foamball von Pukas in 5’11“. Hammer Board für hohle, kraftvolle Wellen bei denen man seinen Takeoff nicht in letzter Sekunde machen will. Durch das Volumen von dem Board kommt man sehr früh und sicher in die Wellen rein und auch bei starker Strömung an grossen Tagen ist man nicht komplett verloren.
Es hat guten Halt in der Welle und ist sehr wendig. Durch die Quad-Option die perfekte Wahl für hohle, schnelle und große Wellen.“

Gegenüber traditionellen Step up Shortboards liegt der Vorteil des Foamballs in seiner Paddelfreude und vielseitigen Einsetzbarkeit hinsichtlich der Wellengröße, wodurch es sich hervorragend als Reiseboard eignet; von französischen Beachbreaks an besseren Tagen über Pointbreaks bis hin zu tropischen Reefbreaks ist alles möglich.

Zu empfehlen ist das Board insbesondere für ambitionierte Surfer, in deren Quiver noch ein Board für hohle/druckvolle Wellen von schulter- bis weit überkopfhoch fehlt und die in solchen Wellen auch kritische Manöver anstreben.

Louis ist 1,84m bei 78kg und surft seinen Foamball in 5‘11‘‘ x 19 1/8‘‘ x 2 ¼‘‘

Mehr Infos zum Board und die beste Beratung zum Brett gibt es bei Fritt auf der Seite.