Wavetours Blog

Reisebericht Sri Lanka

Da sind wir nun, aufgeregt wie drei Schulkinder zu Nikolaus stehen wir am Frankfurter Flughafen und sind auf den Weg Richtung Colombo, Sri Lanka. Kurzfristig haben wir noch einen Flug für 550 Euro gekriegt und das Beste daran: Der Boardtransport ist inklusive. Also los geht’s.

Kaum in Colombo angekommen, erschlägt uns auch schon die Hitze. Gute 30 Grad und was weiß ich wie schwül. Aber gut gelaunt sind wir allemal. Also schnappen wir uns das nächste Taxi zum Bahnhof, um von da aus in Richtung Hikkaduwa im Südwesten des Landes, zu reisen. Ca. 15 Euro kostet das Taxi vom Flughafen zum Bahnhof. Der Bus wäre günstiger gewesen, aber mit den Boards ist es so einfach stressfreier. Am Bahnhof dann die erste Ernüchterung – 3 Stunden warten bis zum nächsten Zug. Aber was solls, ab mit uns in den nächsten Rottiladen (Senegalesische Teigspezialitäten) und erst mal Mittag essen. Exzellent!

Rotti essen in Colmbo

Im Zug ist es herrlich. Hannes und Michi hängen wie Hunde mit offenem Mund und heraushängender Zunge aus der Tür und bellen gelegentlich vor Freude.

Zugfahrt von Colombo nach Hikkaduwa

Hikkaduwa

Direkt am Strand stehen hier Hotel an Hotel und wir verbringen erst mal einen Tag damit, die beste und preislich attraktivste Unterkunft zu suchen. Gefunden. Ritas it is! Das Doppelzimmer für ca. dreizehn Euro überzeugt uns. Wir verstauen unsere Sachen und ab geht’s auch schon in die Wellen. Während sich direkt vorm Hotel ein Beachbreak befindet, liegt nur ca. 100 Meter weiter nördlich ein Reefbreak. Die nächsten Tage bestehen nun ausschließlich aus Surfen, leckerem Essen und Lion Bier. Wie viel schöner könnte das Leben auch sein? Jeden Abend veranstaltet eine andere Bar ihre Party und wir geben uns Mühe, überall dabei zu sein. Nach zehn Tagen wird es aber Zeit und wir entscheiden uns dazu, weiter zu reisen – ein wenig Kultur muss ja nun auch mal sein. Also machen wir uns auf nach Kandy.

Surfen in Sri Lanka

Party in Sri Lanka

Kandy

Vier Tage soll unser Kulturtrip gehen und wir starten in Kandy. Bekannt als Dreh und Angelpunkt für Kultur, finden wir hier recht schnell einen Local der uns zu unseren gewünschten Spots bringt. Polonnaruwa ist dabei unser erstes Ziel. Die in Stein gemeißelten riesigen Buddhastatuen sind definitiv eine Reise wert.

Buddha statuen Sri Lanka

Buddha Statue in Kandy

Weiter geht es nach Sigiriya. Hier stehen wir nun vor dem Berg, den wir bezwingen wollen. Nach einem kurzen Aufstieg mit jeder Menge Highlights, erwartet uns ein atemberaubender Ausblick.

Kulturtrip Sri Lanka

Löwenfels Sigiriya

Aber wir wollen uns ja nicht lange aufhalten, schließlich brennt in uns schon wieder das Verlangen, recht schnell ans Meer zu kommen und die Wellen Sri Lankas zu surfen. Wir machen noch einen schnellen Abstecher in Dambulla zur Tempelbesichtigung und machen uns dann wieder auf nach Hikkaduwa, wo wir uns ein Tuk Tuk leihen und weiter Richtung Süden fahren.

Tuk Tuk fahrt weligama

Tuktuk fahren in sri lanka

Weligama

Beachbreak! Die wohl treffendste Art und Weise Weligama zu beschreiben. Mit einem Break neben dem nächsten, ist der Spot sowohl für Anfänger als auch Intermediats geeignet. Auch wenn das Line-Up recht voll ist, verteilt sich der Surf doch sehr gut, so dass man selbst genügend Wellen scoren kann. Aber leider ist es abends recht lahm und das Partytier in uns ruft nach mehr Menschen, denn so ein Lion Beer schmeckt in Gesellschaft einfach besser. Wir entscheiden uns als nächstes in Mirissa einzukehren und mit dem Tuk Tuk diverse Spots anzufahren.

Weligama strand

Surfen in weligama sri lanka

Mirissa

Oh meine Freunde, wer Fisch mag bekommt in Mirissa so richtig gute Laune. In der wunderschönen Bucht bauen sich jeden Abend die Fischverkäufer auf, die euch für ca. 6 Euro den besten Fisch grillen. Red Snapper, Mullot und Barrakuda befinden sich unter anderen im Sortiment. Ein Muss, schließlich wollen wir gestärkt in den nächsten Surftag starten. Leider ist da Mirissa nicht der idealste Ort. Es gibt einen Point am Ende der Bucht wo eine Rechte einrollt. Leider ohne richtigen Druck und sehr Mellow. Aber kein Problem – mit dem Tuk Tuk fahren wir Richtung Matara und wollen der Drive Thru Lodge einen kleinen Besuch abstatten.

Fisch essen in Mirissa

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Drive Thru

Ein super Camp. In einer großen Villa befindet sich die Küche und im Garten gibt es einen Pool. Die Unterkünfte sind sehr schön, aber das Beste ist der Spot an sich. 100 Meter entfernt befindet sich ein überragend gutes Riff. Hier rollen die Wellen nur so rein. Kopf hoch und im sauberen A-frame. Wahnsinn!!! Wir kommen aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus und wollen sofort ins Wasser. Es ist genauso, wie es aussieht und ich für meinen Teil habe die Session des Urlaubs. Völlig erschöpft steigen wir 2 Stunden später wieder ins Tuk Tuk und fahren zurück nach Mirissa.

Surfcamp Sri Lanka

Abschluss

Die letzten Tage verbringen wir damit zu surfen, abends in Mirissa die Hütte abzureißen und zu schmausen. Aber alles hat ein Ende und so müssen wir uns nach vier Wochen im schönen Sri Lanka auch schon wieder auf den Weg in Richtung Heimat machen.