Wavetours Blog

Good Vibes in Moliets! – Ein Erfahrungsbericht

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Surfgirl am Strand in Moliets

Der Anfang von etwas Schönem zeichnet sich immer zuerst dadurch aus, was wir in unseren Herzen verspüren. Und genau so ein unglaubliches Gefühl hatte ich vor ein paar Tagen, als ich wusste, dass das Wasser nicht mehr weit weg von meinen Füßen ist.

Doch vorerst sollte ich mich vorstellen. Wer bloggt hier eigentlich?

Mein Name ist Kristina Hader, ich bin 21 Jahre jung und wohne momentan in Düsseldorf. Von dort aus arbeite ich als selbstständige Fotografin, bin aber auch hinter den Tasten zu Hause und liebe es meine Gedanken „aufs Papier“ zu bringen. Abgesehen von der Fotografie & dem Schreiben bin ich aber mehr als gepackt vom Reisefieber und kann mich nie lange am selben Ort aufhalten. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Abenteuern und natürlich darf das Surfen dabei nicht zu kurz kommen. Für Wavetours durfte ich mich eine Weile in 3 tollen Camps aufhalten und euch davon erzählen.

Sunset Moliets Fluß

Also warum starten wir nicht gleich mit Moliets!

Die organisierte Fahrt ging Dank guter Unterhaltungen und Filme auch schnell vorbei und sofort bei Ankunft kam das Gefühl in mir wieder hoch, das Brett zu schnappen und an den Strand zu rennen.

Erst durfte ich die tolle Truppe kennenlernen, in mein Zelt einziehen und mir die Gegend anschauen.

Vom Camp ist man in wenigen Minuten an der Strandpromenade, mit Surfshops, Supermärkten & allerhand tollem Süßkram, den man sich so vorstellen & gönnen kann. Zudem erreicht man vom Camp aus auch gut den Surferstrand. Der Weg führt durch den idyllischen Campingplatz, der im Schatten der Pinien liegt. Natürlich bin ich sofort am Ankunftstag ins Wasser gesprungen. Was auch sonst. Ich war müde & erschöpft, aber ich freute mich schon auf das vitalisierende Gefühl, welches mir die Wellen wieder geben werden. In diesem Moment fing mein Abenteuer an. Eine Woche werde ich nun hier in Moliets verbringen und euch vom 18plus Camp erzählen.

Der erste Surfkurs beginnt mit einer kurzen Einführung zu den Wellen und der Bretterwahl. Es wird erklärt wie man den Wetsuit richtig anzieht und auch über Gezeiten und Strömungen wird gesprochen. Diese Basics sind enorm wichtig vor dem ersten praktischen Unterricht. Danach geht es ab an den Strand, zu den beiden Surfspots „Nord“ & „Süd“, welche durch einen Fluss getrennt sind, der auf vielen Postkarten wieder zu finden ist. Dort wird erst „trocken“ geübt, wie man sich auf dem Brett hält und wann und wie gepaddelt werden muss. Wenn der Take-off sitzt, geht es ab ins Weißwasser. Diejenigen, die bereits einen Surf Kurs besucht haben & sich auf dem Board sicher fühlen, paddeln in kleinen Gruppen zusammen mit dem Surflehrer hinaus ins Line-up.

Good Vibes in Moliets

Hier ist alles einfach unglaublich familiär und vertraut, eine schöne Atmosphäre, in der man gerne Zeit verbringt. Mädels singen und spielen auf der Ukulele, Jungs duellieren sich im Tischtennis. Kartenspiele an jeder Ecke und selbstverständlich „Good Vibes Only“.

Das 18+ Camp zählt zu den Klassikern und bietet eine Menge Abwechslung. Natürlich dreht es sich hauptsächlich um die praktischen und theoretischen Surfkurse. Sie sind je nach Level angepasst und auf Grund der kleinen Gruppen können die Surflehrer perfekt auf jeden Einzelnen eingehen.

Von der Verpflegung kann ich auch nur schwärmen. Alex & Markus, die Köche, zaubern täglich neue frische Kostbarkeiten. Und das auch noch extrem abwechslungsreich! Ich selbst liebe es zu Campen, finde aber, dass unter schlechter Ernährung die Stimmung leidet. Jeden Tag Nudeln mit Tomatensoße machen doch nur depressiv. Hier ist das definitiv anders, mal gibt es asiatisch, mal wird gegrillt, mal eine gute Sahnesoße gekocht. Auch vegetarisch wird hier angeboten.

Sunset Surfer in Moliets

Mein Favorit: Der Sunset-Surf. Nichts ist schöner als bei Sonnenuntergang auf dem Brett im Line up zu sitzen und zu sehen wie die Sonne hinter dem Ozean verschwindet.
Abends werden im Camp oft noch Surffilme geschaut, was ich persönlich super inspirierend finde. Die Surflehrer geben Kommentare & Tipps und alle sitzen gebannt und fasziniert vor dem Fernseher.

Neuer Tag neue Wellen, aber auch wenn man mal nicht zum surfen kommt, gibt es tolle Alternativen im Camp. Unter anderem viele Chill-Out Areas, Slack Line, Tischtennis & Yoga werden hier angeboten. Wer Lust hat kann sich zusammen mit Zoe, der Yoga Lehrerin, zum Sonnenuntergang an den Stand bewegen und dort relaxen. Wenn man mal aus dem Camp raus möchte, werden hier tolle Tagestrips angeboten, wie Biarritz, die Outlets in Hossegor und San Sebastian.

Yoga am strand in Moliets

Der San Sebastian Trip war wie erwartet absolut atemberaubend, voller gutem Essen & einer wunderschönen Stadtkulisse. Wir starteten mit einer Stadt Tour und erfuhren viel Interessantes über die Stadt am Meer, besuchten den Surfer Strand und machten eine kleine Shopping Tour durch die kleinen Gassen des Ortes. Als könnte man das nicht mehr toppen, sind wir danach noch in eine Tapas Bar. Die Kids waren erst wenig überzeugt von den kleinen Happen, aber schon nach einem Biss total begeistert. Spät abends ging es dann wieder zurück nach Moliets und ich durfte auf der Rückfahrt eine atemberaubende Woche Revue passieren lassen. Für mich war es ein tolles Erlebnis und es hat viel Spaß gemacht. Ich würde auf jeden Fall immer wieder kommen und kann es nur jedem empfehlen.