Wavetours Blog

Die Wavetours „Junior Surf Academy“ – Außenreporter Edwin „Shreddy“ Aikau berichtet

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Bonjour und Hallo an alle Leserinnen und Leser,

es begrüßt euch wieder einmal euer allseits beliebter und hier an der Atlantikküste eher als “Shreddy” bekannter Surfcamp-Außenreporter Edwin Aikau, heute aus dem wunderschönen Moliets-et-Maa im Südwesten Frankreichs.

Seit ich denken kann, bin ich hier auf dem Campingplatz “Les Cigales” unterwegs und halte Ausschau nach den besten Wellen. Genau deshalb hab‘ ich auch dieses Jahr mein Zuhause wieder in die “Junior Surf Academy” von Wavetours verlegt. Denn wo sonst dreht sich der ganze Tag nur um Gezeiten, Swells und möglichst radikale Turns?

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Ihr versteht bei den letzte paar Wörtern nur Bahnhof? Dann lasst mich euch einen kurzen Einblick in das geben, was wir Wellenreiten nennen:

Wir Surfer leben hier direkt am Ozean und richten unseren kompletten Tagesablauf nach dem aus, was uns die Natur jeden Tag so bietet. Angefangen vom Early-Breakfast (das manchmal schon vor den ersten Sonnenstrahlen des Tages zu sich genommen wird) über die Baguettes mittags direkt am Strand, bis hin zum Abendessen mit noch salzig-nassen Haaren. Denn wenn wir eines im Wasser benötigen, dann ist es Energie und die kommt man bekanntlich nur durch eine ordentliche Mahlzeit. Dafür sorgen die zauberhaften Küchenhilfen und Köche der JSA, die weit über die Grenzen des Campingplatzes hinaus für ihre Frühstücks-Buffets und die allabendlichen Festmahle bekannt sind.

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Jetzt aber zurück zu den Wellen. Wann immer es uns das Meer erlaubt, sind wir am Strand und auf dem Brett. Immer mit dabei sind unsere Surflehrer und -assistenten, die das kühle Nass der Küste besser kennen, als ihr eure Badewanne zuhause. Sie haben uns genaustens im Blick, analysieren unsere Take-Offs, Turns und Cutbacks bis aufs Letzte und geben uns vor-, nach- und während der Surf-Session hilfreiche Tipps um so das Bestmöglichste aus den Wellen zu holen. Um dahin zu kommen muss allerdings nicht nur eure Performance auf dem Brett stimmen, nein, auch theoretisch müsst ihr einiges auf dem Kasten haben. Sorge hierfür tragen die täglichen Theoriestunden, in denen euch das Surf-Team über alle Themenbereiche des Wellenreitens einges zu erzählen hat. Und mit der perfekten Mischung aus Theorie und Praxis machen wir dann gemeinsam das Line-Up unsicher.

Eines meiner persönlichen Highlights hier unten aber ist der Besuch des Paten der Junior Surf Academy, dem deutschen Meister und Profisurfer Arne Bergwinkel. Jede Woche bekommen wir die Chance, ihm Fragen zu stellen und so persönlich kennen zu lernen. Seine Surfclips und Erzählungen sind wirklich beeindruckend und beim anschließenden gemeinsamen Surf zeigt er uns dann auch live vor Ort, dass er es wirklich so drauf hat, wie ihr es jetzt warscheinlich vermutet.

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Sollte ich dann immer noch nicht genug vom Salzwasser haben, melde ich mich manchmal für einen zusätzlichen Freesurf an und stürze mich unter Aufsicht eines Surflehrers gemeinsam mit meinen Freunden in die Fluten bis mir die Arme abfallen. Denn auch ihr werdet sicherlich schnell merken, dass das Paddeln beim Surfen enorm wichtig ist, aber auch verdammt anstrengend.

Damit mir das aber nicht wirklich passiert, gönne ich mir jede Woche einen Tag Pause und nehme an einem der Ausflüge teil, die wöchentlich von den Teamern angeboten werden. Ob nach San Sebastian, der spanischen Surf-, Shopping- und Schlemmmetropole direkt hinter der französischen Grenze, zur Riesendüne “Dune de Pilat” oder zu einem Citytrip durch die berühmten französischen Großstädte Biarritz und Bordeaux, Mitfahren lohnt sich immer. Alternativ besuche ich öfters den örtlichen “Adrenalin-Parc” und lasse mich beim Paintball  ordentlich einfärben.

 

 

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Sollte uns die Natur einmal nicht gnädig sein und wir können wegen der roten Flagge nicht surfen, gibt es im Camp noch viel anderes auszuprobieren: Tischtennisplatte, Slackline und Skateboards bringen garantiert jeden auch ohne Meer zum Schwitzen. Oder aber du machst es wie ich und entspannst bei chilliger Musik und netten Gesprächen im Barzelt, auf den Freiluft-Matratzen oder in einer der vielen Hängematten. Dank dem Teamer-Team sind auch die Abende prall gefüllt mit Surfmovies, Quizrunden, Volleyballturnieren und vielen anderen Aktivitäten, bei denen jeder gerne mitentscheiden kann, was abgehen soll.

Was auch immer man also in meinem geliebten Moliets machen möchte, Möglichkeiten hat man (wie ihr seht) mehr als genug. Unser hauseigener Surfexpress bringt außerdem jeden fast von der eigenen Haustür in Deutschland aus direkt zu uns an den Strand. Dabei werden alle Busse von mindestens einem Betreuer begleitet, so dass ihr sicher ohne Wipe-Outs und ohne einen Finger zu krümmen bei mir vor dem Caravan landet.
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Von der ganzen Erzählerei hab ich jetzt schon wieder viel zu viel Bock auf die nächste Saison bekommen, sodass ich es kaum noch erwarten kann wieder Pinienwald, Surfwax und Meeresluft riechen zu können. Also beende ich hiermit meine kleine Außenreportage über die Junior Surf Academy von Wavetours in Moliets mit einem Verpechen: Ich werde nächsten Sommer auf jeden Fall wieder surfen gehen! Die Frage ist nur: Kommt ihr mit?