Wavetours Blog

Auf nach Panama – Ein Erfahrungsbericht

Unsere Zoe, Yogalehrerin aus Moliets, war in Mittelamerika unterwegs und hat dort unter anderem in Panama Halt gemacht. Genauer in Playa Venao, Panamas verstecktem Surfparadies. Was sie dort erlebt hat, gibt es im Blog zu lesen:

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,,Oh wie schön ist Panama’’, schwebte mir in den Gedanken als ich am Flughafen Tocumen in Panama City mit meinem Surfboardbag und Backpack ins Taxi stieg. Doch ob es das wirklich ist, davon musste ich mich erstmal überzeugen lassen.

 Die Fahrt mit dem Taxi ins Zentrum dauerte ungefähr 20 Minuten und kostete um die 25 Dollar. Es gibt einige Hostels wie das Selina im Casco Viejo, der Altstadt von Panama City , Lunas Castle ebenfalls im Casco Viejo oder das Loco Coco Loco Hostel, für welches ich mich entschied. Der Grund: Am nächsten Morgen fuhr ein Shuttle (ca.60€) vom Hostel direkt zum Playa Venao.

 Wer Geld sparen möchte, gelangt auch mit dem Bus zum Ziel. Jeden Morgen fährt vom Albrook Terminal in Panama City ein Bus nach Las Tablas für 10 Dollar. Warme Kleidung sollte man im Bus parat haben, denn die Klimaanlage wird gerne auf eisige Temperaturen gestellt.

In Las Tablas angekommen, fährt dann um 13:30 Uhr ein Bus weiter nach Playa Venao. Achtung – der Bus fährt nur einmal täglich!

Das Camp in Playa Venao

Das Camp in Playa Venao

 Ganz gleich ob man mit Bus, Mietwagen oder Shuttle nach Venao gelangt, es erwartet einen eine kleine paradiesische Bucht mit einigen Unterkünften, Restaurants und perfekten Wellen.

 Ich habe im Selina Hostel übernachtet, welches auf der linken Seite der Bucht gelegen ist. Bunte Häuschen leiten einem zum Strand mit schwarzem Sand, glasklarem Wasser und Wellen, welche für Anfänger sowie Fortgeschrittene geeignet sind.

 Der linke Bereich der Bucht eignet sich eher für Anfänger, denn hier brechen die Wellen sanfter und sind im Vergleich zu den Wellen mittig der Bucht eher kleiner. Der Hauptpeak für Fortgeschrittene befindet sich vor dem El Sitio Hotel und dem Venao Resort. Die Wellen sind konstant gut und es herrscht meist Offshore. In meinen 6 Wochen gab es lediglich 2 Tage an denen man nicht surfen konnte.

Traumhafte Buchten in Panama

Traumhafte Buchten in Panama

Für ausgiebigere Tipps rund ums Surfen,sollte man allerdings bei den Locals in der Shokogi Surfschule, direkt neben der Bar im Selina vorbeischauen. Es werden Surfkurse angeboten und man kann sich Boards leihen. Und kleiner Tipp für Mädels, hier gibts wirklich wunderschöne Lycras und Badeanzüge von einer panamaischen Designerin zu kaufen.

 Nach dem Surfen kann man sich an der Hostelbar mit leckeren Salaten, Burgern und typischen panamaischen Gerichten wie Arroz con Pollo (Reis mit Hühnchen) oder Patacones (frittierten Kochbananen) stärken.

Der optimale Ausgleich zum Surf: Yoga

Der optimale Ausgleich zum Surf: Yoga

Meine perfekte Aftersurfstärkung – ein Greensmoothie und Selina Farm Salad, mit Zutaten frisch aus dem hosteleigenen Gemüsegarten, welcher liebevoll von Johnny gepflegt wird, welcher Abends auch öfters singend mit Gitarre an der Bar vorzufinden ist. Rund ums Selina gibt es einige andere Restaurant, zu denen sich ein Besuch lohnt, wie das Coleos (israelische und asiatische Gerichte), La Bicicleta (panamaische Gerichte und günstiger Mittagstisch), El Sitio oder La Barca im Eco Venao. Auch als Vegetarier oder Veganer ist man in den Restaurants gut aufgehoben.Am anderen Ende der Bucht vom Selina aus, befindet sich das Panga Restaurant, welches sich als Ziel gesetzt hat, nur mit lokalen Zutaten zu kochen, vorzugsweise sogar nur aus dem eigenen Garten und das Essen schmeckt wirklich fantastisch.

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Falls ich mal nicht im Wasser war, habe ich Yoga unterrichtet auf dem Yogadeck im Selina direkt am Meer. Morgens, um mit viel Energie in den Tag zu starten und abends eine kraftvolle Praxis mit einem magischen Sonnenuntergang im Hintergrund, der den Himmel wie in ein Gemälde malt. Und wenn weder Surfen noch Yoga ansteht, dann auf zu einem Workshop bei Luigi. Egal ob Makrame, Recycling Workshop oder zeichnen, bei Luigi findet man an allem Spaß.

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 Das Selina Hostel ist bekannt für seine guten Partys und jeden freitag gibt es Reggeaton und samstags Elektro und Techno. Nicht selten bin ich morgens um halb 7 mit Surfboard noch an den tanzenden Partymenschen vorbeigelaufen. Schön war auch das Ibiza Sonica Festival, welches jedes Jahr im April stattfindet im El Sitio. Es wird hauptsächlich Techno und elektronische Musik gespielt und die große Holzkonstruktion ,,the Reaktor’’ am letzten Tag abgebrannt.

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Und oh wie schön ist eigentlich die Umgebung von Venao. Es gibt einen Wasserfall im EcoVenao zu entdecken, den Playiata zum Relaxen, an dem nicht selten Papageien und ein Bambi anzutreffen sind, ja richtig gelesen ein Bambi.

 Und nicht auslassen sollte man einen Tagesausflug zur Isla Iguana bei Pedasi, eine kleine Insel auf der man Schnorcheln kann und ein richtiges Karibikfeeling bekommt. Einfach zu erreichen mit dem Shuttle vom Selina Venao nach Pedasi und von dort aus anschließend mit einem Boot.Den Shuttle zwischen Venao und Pedasi nutzt man allerdings öfters, denn es gibt nur einen kleinen Supermarkt, der sehr teuer ist und Bargeld bekommt man auch erst wieder in Pedasi. Nicht zu vergessen einen guten Kaffee in the Bakery nicht weit vom Selina Pedasi entfernt. Um dieses Paradies zu erhalten, gibt es jede Woche ein Beach Clean Up und ich kann nur jedem Besucher ans Herz legen,daran teilzunehmen.

 Playa Venao bietet wirklich alles was man braucht und in den 6 Wochen habe ich jede einzelne Sekunde genießen können. Sonnenschein jeden Tag, das Meer und die Wellen direkt vor der Tür. Und ja, oh Panama du bist wirklich schön!