Wavetours Blog

athletes against plastic – EIN INTERVIEW mit dem Regisseur Julius Wenzel

/ , ,

Einige von euch kennen das Projekt vielleicht bereits: Seit knapp einem Jahr touren Julius Wenzel und Valeska Schneider mit ihrem Film „athletes against plastic“ durch die Welt. Das Video wurde mittels einer Crowdfounding-Kampagne finanziert und war unter anderem bei den adh-open Wellenreiten 2018, der CineMar-Tour und in einigen Wavetours Frankreichcamps zu sehen. Dabei soll das Projekt auf die Plastikverschmutzung der Weltmeere und dem Zusammenhang mit dem Surfen aufmerksam machen. Wir haben uns Julius Wenzel geschnappt und mal nachgehakt, was es mit dem Projekt auf sich hat.

[embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=TByORNvgtUo[/embedyt]

Wavetours: Wie kam es zur Idee des Projekts?

Julius: Als Valeska und Ich letztes Jahr zu dieser Zeit auf Sylt zu den Sylt Open versammelt waren, hat Valeska mich gefragt, ob ich Lust hätte ein Filmprojekt mit Ihr bei der ISA WLSC in China zu starten. Nach einem skeptischen Blick auf meinen Uni-Kalender (Lernphase) und einem kurzen Brainstorming (uns war von vorne rein klar, dass wir kein weiteres „langweiliges“ Surfen und Lifestyle Video machen wollten) , war ich dabei. Als dann noch feststand, dass Chris, waren wir uns auch schnell beim Thema einig. Mascha, die der Umwelt auch sehr nahe steht, war auch sofort mit im Boot!

Was war eure Reaktion als feststand, dass die Crowdfounding Kampagne erfolgt hatte?

 Super, da alles so ziemlich daran hing, ohne das Crowdfounding wäre der Film auf keinen Fall zustande gekommen.

Wie sah die Umsetzung aus? Der Film sieht ganz gut aus. Hat immer alles reibungslos geklappt?

 Kein bisschen reibungslos! Wir saßen in China teilweise im Hotel und haben uns gefragt, wie wir eigentlich all diese Themen, Surfen, Competition und so ein riesiges, aktuelles und politisches Thema wie Plastik in einen kurzen und interessanten Film packen sollen! Wir haben also ewige Recherchen gemacht und viel zu lange Interviews aufgenommen… von denen am Ende dann halt nur noch ein 30stel übergeblieben ist.

Was hat am meisten Spaß gemacht bei dem Projekt?

 Kokosnüsse am Strand trinken?

Wie war bisher das Feedback zum Film? Glaubt ihr, dass ihr euch Ziel erreicht habt, auf diese Problematik aufmerksam zu machen?

 Ich persönlich fand das Feedback überraschend gut… Wenn man soviel zeit in so einem teilweise ziemlich chaotischen Projekt und quasi dem ersten „öffentlichen Video“ das man produziert steckt, dann sieht man irgendwann überall nur noch das, was man noch verbessern könnte oder nächstes mal anders  machen würde. Deswegen war das positive Feedback eine mega „Erleichterung“. Abgesehen davon gibt es einem natürlich ein super Gefühl, wenn man denkt mit dem was man macht tatsächlich Leute zu bewegen und motivieren!

Was erhofft ihr euch für die Zukunft?

 Mehr geile Projekte und eine Welt, die so Themen wie das Zumüllen des Planeten und Klimawandel nicht nur für den Wahlkampf wichtig findet…

Welchen Tipp habt ihr für die Leser, um Plastikmüll im Alltag oder beim Surfen zu reduzieren?

 Dafür müsst ihr euch schon den Film selber angucken!

Vielen Dank an Julius Wenzel für das Interview.

IN DIESEM SINNE: HAVE A LOOK