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Manöver Sequenzen


Manöver lassen sich in unterschiedliche Kategorien unterteilen. Vorab unterscheidet man zwischen Manövern, die prinzipiell auf Shortboards ausgeführt werden, und den Manövern, die nur auf einem Longboard möglich sind. Darüber hinaus unterscheidet man zwischen „Old-School“- und „New-School“-Manövern.

Old-School-Manöver sind funktionelle Manöver die dem Surfer primär dazu dienen, die Kraft einer Welle optimal zu nutzen. Zu den grundlegenden Old-School-Manövern gehören Takeoff, Bottom Turn, Top Turn, Cutback, Floater und Tuberide.

Der Takeoff (1) ist die Aufstehbewegung, mit der man den Wellenritt beginnt. Beim Bottom Turn (2) fährt der Surfer eine Kurve im Wellental und richtet das Brett dadurch in Fahrtrichtung parallel zur Wellenwand aus. Unter Top Turn (3) werden alle Manöver zusammengefasst, die am oberen Rand der Welle ausgeführt werden.

Entfernt sich der Surfer vom Brechungsrand und damit vom steilen Teil der Welle, da er schneller unterwegs ist, als die Welle bricht, macht er am besten einen Cutback (4), um wieder zum steilen Teil der Welle zurückzugelangen. Bricht die Welle vor dem Surfer und versperrt ihm somit den Weg, so kann er durch einen Floater (5) über den Schaum der brechenden Welle gleiten und seinen Wellenritt auf der anderen Seite fortsetzen. Das Surfen in der Tube gilt schließlich als die Königin der Surfmanöver und ist nur möglich, wenn die Welle ihre Lippe in weitem Bogen nach vorne wirft. Beim Tuberide (6) verschwindet der Surfer vollständig in der Tube, dem Hohlraum zwischen Welle und herabfallender Lippe.

New-School-Manöver sind Skate- oder Snowboardmanöver, die auf die Welle übertragen wurden. Hierzu zählen alle Aerials, wie z.B. der Three-Sixty, bei dem sich der Surfer mitsamt Surfbrett einmal um seine Hochachse dreht.

Das klassische Longboardmanöver ist das Noseriding, bei dem sich der Surfer auf dem vorderen Teil des Brettes befindet. Die bekanntesten Arten des Noseridings sind Hang Five und Hang Ten, hierbei steht der Surfer so weit vorne, dass ein bzw. beide Füße über die vordere Spitze des Bretts ragen.

(Text: Daniela Cramer)





 
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