Surfdictionary
A
Aerial:
Manöver
bei dem der Surfer über den Rand der Welle hinausfährt,
kurzzeitig in der Luft ist, und wieder auf der Welle landet
A-Frame:
Welle,
die gleichzeitig nach links und nach rechts bricht
Angle-Take-off:
In
einem Winkel zur Welle, so dass das Surfbrett beim Take-off bereits
in Fahrtrichtung zeigt
Anpaddeln:
Paddelsprint
beim Anstarten einer Welle
ASP:
Association
of Surfing Professionals – führt die
World Professional Surfing Tour (WQS + WCT) aus, siehe auch ISA
B
Backside,
Backhand:
Mit
dem Rücken zur Welle surfen
Backwash:
In
steilen Uferbereichen rückströmendes Wasser, das durch eine
aufs Ufer brechende Welle die Steigung hochgespült wurde.
Verursacht beim zurückströmen häufig eine Welle, die
entgegen der eigentlichen Wellenrichtung vom Strand zum Wasser
hinausläuft.
Bail
Out:
Rettender
Ausstieg/ Sprung aus der Welle, der einen Surfer kurz vor einem
Wipeout aus der Gefahrenzone bringt. Abwertend, da der Surfer sein
Brett dabei i.d.R. nicht festhält und damit eine Gefahr für
andere Surfer im Wasser darstellt.
Barrel:
Auch
Tube, Röhre, Tunnel, Green-Room: Sich zwischen
herabbrechender Lippe und der Welle selbst bildender Hohlraum,
in dem sich der Surfer für kurze Zeit aufhalten kann –
Königsmanöver des
Surfens
Basics:
Grundkentnisse
Beachbreaks:
Wellen,
die auf sandigem Untergrund brechen
Big-Waves:
Wellen
ab einer Größe von 10-Fuß
Blank:
Schaumkern
eines Surfboards, bevor er vom Shaper verarbeitet wird.
Boardbag:
Schützende
Reisetasche für ein Surfbrett
Bodyboarder/Boogieboarder:
Surfer,
der auf einem kurzen Schaumstoffbrett im Liegen oder Knien
surft
Bodysurfen:
Ohne
Hilfsmittel vor der Welle surfen, nur unter Einsatz des eigenen
Körpers
Boomer:
Eine
größere Welle in einer Gruppe von Wellen. Auch Boomer-Set
genannt
Bottom:
Auch
Lauffläche: Unterseite des Surfboards, die beim Surfen durchs
Wasser gleitet
Bottom-Turn:
Gefahrene
Kurve am Fuß der Welle
Break:
Stelle
im Wasser, an der eine Welle bricht. Auch allgemeiner Ausdruck für
Surfspot
Brechungslinie:
Linie,
entlang derer die Wellen beginnen zu brechen
brusthoch:
Eine
dem aufrecht auf dem Brett stehenden Surfer bis zur Brust reichende
Welle
bumpy:
Unruhiges
Wasser oder Welle, deren Oberfläche meist durch Wind aufgewühlt
ist
C
Carven:
Kurven
auf der Kante des Brettes fahren
Catch
a rail:
Während
einem Manöver durch falsche Belastung verkanten
Caught
inside:
Hereinrollende
Wellen brechen vor dem wartenden Surfer. Der Surfer muss duckdiven
oder abtauchen.
Channel:
Auch
Strömungskanal: Durch
Strömung oder tiefes Wasser verursachte Stellen im Wasser, an
denen keine oder nur wenige Wellen brechen. Auch Einkerbung an der
Unterseite des Bretts, um dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
Channels:
Furchenartige
Konkaven in der Lauffläche des Boards, die Auftrieb erzeugen
Chicken-Dive:
Rettender
Ausstieg/ Sprung aus der Welle, der einen Surfer kurz vor einem
Wipeout aus der Gefahrenzone bringt. Abwertend, da der Surfer sein
Brett dabei i.d.R. nicht festhält und damit eine Gefahr für
andere Surfer im Wasser darstellt.
Chops/choppy:
Unebenheiten
auf der Wasseroberfläche/ aufgewühlte Wasseroberfläche.
Siehe auch glassy
clean:
Auch
sauber: Welle, die bilderbuchartig von einer Seite zur anderen bricht
und damit optimale Surfbedingungen liefert, dies hängt ab von
Untergrundbeschaffenheit, Gezeitenstand und Windbedingungen
Close-out:
Eine
Welle, die über die gesamte Front auf einmal abbricht. Keine
Möglichkeit im Grünen zu Surfen
Concave :
Konkave
Form der Lauffläche die dem Surfbrett mehr Auftrieb gibt
Cover
Up:
Wenn
ein Surfer von einer hohl-brechenden Welle eingeschlossen wird und es
dann schafft, durch die brechende Lippe hindurch wieder nach draußen
zu gelangen, spricht man von einem Cover Up
Cross-Shore:
Auch
Sideshore: Wind, der parallel zum Ufer, also seitlich, in die Wellen
weht
Cross-Step:
Bestimmte
Art und Weise, sich auf einem Longboard vor- und zurückzubewegen.
Die Füße werden im rechten Winkel zur Längsachse auf
das Deck gesetzt, um den Trimm unter Kontrolle zu halten dabei wird
ein Fuß vor den anderen gesetzt
Crowd/crowded:
Große
Anzahl von Surfern im Wasser
Curl :
Brechungsrand
der Welle
Custom-made:
Individuell
zugeschnittenes Brett
Cutback:
Kurve
zurück zum Brechungsrand der Welle, siehe auch Rebound
Cutback, Ricochet bzw. Roundhouse Cutback
D
Dawn
Patrol:
Surfen
bei Sonnenaufgang
Deck:
Oberseite
des Surfbretts
Delaminierung:
Bereich,
in dem sich Fiberglasmatten – die Ummantelung des Surfboards –
vom Kern lösen
Ding:
Leichte
Beschädigung des Boards
doppelt-kopfhoch,
double overhead:
Die
Welle ist zwei Mal so hoch wie der auf ihr stehende Surfer
Drop:
Hineinstarten
in eine Welle nach der Aufstehbewegung – bei schnell-brechenden
Wellen fällt der Surfer dabei erst ein Stück, bis sein
Board auf dem Wasser landet
Drop-in:
Einem
anderen Surfer die Vorfahrt nehmen
Duckdive:
Fortgeschrittene
Technik, um mit dem Brett unter Wellen durchzutauchen
E
Ebbe:
Im
Wechsel der Gezeiten allmählich wieder zurückgehender od.
bereits zurückgegangener Wasserstand
Eskimorolle:
Auch
Turtle-Roll: Unter einer gebrochenen Welle durchtauchen, indem man
das Brett umdreht, häufig von Longboardern angewendet
Evolution:
Auch
Funboard: Hybrid aus Malibu und Shortboard
F
Face:
Steiler,
noch nicht gebrochener Teil der Welle
Fin-Plug
, Finnenbox, Finnenkasten:
Im
Board verankertes System, in dem die Finne(n) montiert werden können.
Es gibt Finbox-Systeme verschiedener Hersteller, die untereinander
nicht kompatibel sind
Fish:
Spezielle
Surfbrettform mit Swallowtail
flat:
wellenlos
Floater:
Manöver,
bei dem der Surfer mitsamt Brett über den Schaum einer
brechenden Welle fährt
Flut:
Im
Wechsel der Gezeiten ansteigender oder bereits wieder angestiegener
Wasserstand
Footpad,
Pad:
Dünne,
häufig geriffelte Schaumstoffmatte, die dem Surfer mehr Halt auf
dem Surfbrett verleiht - Alternative zum Wachsen des Surfbretts
Frontside,
Forehand:
Mit
dem Gesicht zur Welle surfen
Fulldeck:
Gripdeck,
nicht nur für den hinteren, sondern auch für den vorderen
Fuß
Fullsuit:
Surfanzug
mit langen Armen und Beinen
G
Gezeitenkalender:
Kalender
in dem für ein bestimmtes Surfrevier spezifische Gezeitenstände,
Tidenhub, Mondphase und weitere nützliche Informationen jeweils
für ein Jahr zusammengefasst sind
glassy:
Absolut
glatte Wasseroberfläche bei Windstille, Optimalzustand. Siehe
auch Chops
Goofy,
Goofy-foot:
Surfer
der mit dem rechten Fuß vorne surft – siehe Natural,
Regular
Green-Room:
Das
Innere einer Tube oder Barrel
Gripdeck:
Auch
Footpad, Pad: Griffiges
Material auf der Oberseite des Brettes als Ersatz von Wachs, um nicht
vom Brett zu rutschen
Grommet:
Auch
Gremmie, Grom: Junger Surfer
Groundswell:
Kräftige
Dünung durch von der Küste weit entfernten heftigen
Sturm
Grüne
Welle:
Noch
nicht gebrochene Welle
Grünwellenstart:
Anpaddeln
und Take-off auf einer noch nicht gebrochenen Welle gemeint.
Gun:
Auch
Elephant Gun, Rhino Chaser: Surfbrett
für große Wellen
H
Hang-five:
Eine
Fußspitze über die Nose des Surfbretts ragen lassen -
klassische Longboarderpose
Hang-ten:
Beide
Fußspitzen über die Nose des Surfbretts ragen lassen -
klassische Longboarderpose
Hassle:
Um
Wellen kämpfen
Heat:
Lauf
eines Surfwettbewerbs - während eines Heats sind 2-6 Surfer für
eine bestimmte Zeitspanne gleichzeitig im Wasser um ihr Können
unter Beweis zu stellen
Hollow-Wave:
Hohl
oder sehr steil brechende Welle
hüfthoch:
Eine
dem auf dem Brett stehenden Surfer bis zur Hüfte reichende Welle
I
Impact
Zone:
Punkt,
an dem die Lippe auf die Wasseroberfläche trifft
Inside:
1.
Das
Ende einer Welle bei Riffen oder Points – hier sind die Wellen i.
d. R. kleiner und softer
2.
Am nächsten am Brechungsrand der hereinrollenden Welle sitzen -
der Surfer auf der Inside hat Vorfahrt
Inside-rail:
Der
Welle zugewandte Kante des Surfbretts. Während eines Tube Rides
bleibt nur die Inside-rail im direkten Wasserkontakt
Interference:
Bestrafung
eines Surfers, der während eines Kontests einen Mitstreiter im
Wasser behindert oder ihm reindroppt. Der daraus resultierende
Punktabzug kommt i.d.R. einer Disqualifikation gleich
ISA:
International
Surfing Association – hält im Zweijahrestakt die
Amateur-Weltmeisterschaften ab, siehe auch ASP
K
Kabbelwellen:
Viele
kleine, Windwellen, die die Wasseroberfläche unruhig machen und
damit die Surfbedingungen verschlechtern
Kick-out:
Auch
Pull-out: Bewusstes Herausfahren über den Wellenkamm um die
Fahrt zu beenden
Kneeboarden:
In
kniender Haltung auf speziellen Kneeboards surfen
kniehoch:
Eine
dem auf dem Brett stehenden Surfer bis zum Knie reichende Welle
kopfhoch:
Eine
dem auf dem Brett stehenden Surfer bis zum Kopf reichende Welle
L
Late-Take-off:
Schwieriger
Take-off, bei dem man mit dem Aufstehen so lange wartet, bis die
Welle extrem steil ist - Risiko!!
laufen:
Eine
Welle „läuft”, wenn sie so bricht, dass man gut auf ihr
surfen kann, d.h. wenn sie sauber und gleichmäßig von
einer Seite zur anderen bricht, ohne dabei zuzumachen
Lauffläche:
Auch
Bottom: Unterseite des Surfboards, die beim Surfen durchs Wasser
gleitet
Leash:
Surfleine,
mit der das Brett am Fuß befestigt wird
Leash
Plug, Plug:
Ins
hintere Ende des Surfbretts einlaminierte Vorrichtung, an dem die
Leash befestigt wird
Left,
Lefthander:
Auch
Linke, Linkswelle: Welle, die aus der Sicht des Surfers nach links
bricht
Line-up:
Stelle
im Wasser wo die Wellen brechen und Surfer auf die Wellen warten.
Auch Orientierungspunkt an Land vom Wasser aus gesehen
Linke,
Linkswelle:
Auch
Left, Lefthander: Welle, die aus der Sicht des Surfers nach links
bricht
Lip,
Lippe:
Vorderster
Rand der herunterbrechenden Welle - hier ist die gesamte Kraft der
Welle konzentriert
Localism:
Unfreundliches
Verhalten der Locals (einheimische Surfer) gegenüber
nichteinheimischen Surfern.
Locals:
Einheimische
Surfer
Longboarder:
Surfer,
der ein mindestens 9-Fuß-langes Brett im klassischen Stil
surft
Lycra:
Auch
Rashguard, Wetshirt: Dünnes
Shirt zum Schutz vor Sonne und Reibstellen bzw. zum Tragen unter
einem Neoprenanzug, um Aufschürfungen zu vermeiden
M
Malibu:
Surfboard
mit breiter Nose und einer Länge von 7-9 Fuß - optimales
Brett für Anfänger oder schwächere Wellen
Mushy
Waves:
Vom
Wind verblasene Wellen
N
Natural,
Natural-foot:
Auch
Regular, Regular-foot: Surfer,
der mit dem linken Fuß vorne steht – siehe Goofy
Neoprenanzug,
Neo:
Auch
Wetsuit:
Surfanzug
aus Neopren, siehe Shorty, Springsuit, Steamer
New
School:
Neue,
radikale Art zu Surfen: Aerials, Tail-slides, Reverse-Surfing, etc.
Nipptide:
Tide
mit besonders niedrigem Wasserstand bei Hochwasser und besonders
hohem Wasserstand bei Niedrigwasser - bei Halbmond
Nose:
Vordere
Spitze
des Surfbretts
Nose-dive:
Das
Brett taucht mit der Spitze unter – Sturzgefahr!
Noseguard:
Spezielle
Schutzkappe aus Gummi, schützt die empfindliche Brettspitze vor
Beschädigungen und andere Surfer vor Verletzungen
Noseride:
Sammelbegriff
für alle Longboardmanöver, bei denen der Surfer auf der
Nose steht
Noserider:
Longboard,
das durch die spezielle Form der Lauffläche an der Brettspitze
lange Fahrten auf der Nose erlaubt
O
Offshore:
Ablandiger
Wind
Off-The-Lip:
Manöver,
bei dem ein Top Turn direkt auf der brechenden Lippe gefahren
wird
Onshore:
Auflandiger
Wind
Outside:
1.
Bereich außerhalb der brechenden Wellen
2.
Welle, die sehr weit draußen bricht, z.B. an einem
vorgelagerten Riff
Over
the falls:
Unschöner
Abgang, bei dem der Surfer mit der Lippe der Welle nach vorne
geschleudert wird
overhead,
überkopfhoch:
Die
Welle ist höher als der auf ihr stehende Surfer
P
Pad,
Footpad:
Dünne,
häufig geriffelte Schaumstoffmatte, die dem Surfer mehr Halt auf
dem Surfbrett verleiht - Alternative zum Wachsen des Surfbretts
Peak:
Wellengipfel.
Höchste Stelle der Welle. Auch gleichermaßen nach rechts
und links brechende Welle
Pintail:
Spitz
zulaufendes Ende eines Surfbretts
Pipeline:
Auch
Pipe: Surfspot
an der North-Shore in Hawaii mit riesigen Tubes und sehr flachem
Wasser. Legendär!!!
Plug:
Ins
hintere Ende des Surfbretts einlaminierte Vorrichtung, an dem die
Leash befestigt wird
Pocket:
Steilster
Punkt einer Welle, direkt am Brechungsrand vor dem Überschlagen
der Welle
Pointbreak:
Auch
Point: Die
Welle bricht (immer am selben Punkt) entlang einer Landzunge.
Pop-out
Board:
Maschinell
in Serie hergestelltes Kunststoffboard
Pull-out:
Auch
Kick-out: Bewusstes Herausfahren über den Wellenkamm um die
Fahrt zu beenden
Pushen:
Geschwindigkeit
aufbauen durch Pumpbewegungen
R
Rails:
Kanten
des Bretts
Railsaver,
Railschoner:
Nylonband
am Ende der Leash zum Schutz vor Brettschäden
Rash:
Hautausschlag
durch Sonne oder Reibung
Rashguard:
Auch
Lycra, Wetshirt: Dünnes
Shirt zum Schutz vor Sonne und Reibstellen bzw. zum Tragen unter
einem Neoprenanzug, um Aufschürfungen zu
vermeiden
Re-entry:
Auch
Reo: Radikaler Top Turn, bei dem der Surfer mit mindestens 2/3 seines
Bretts die Welle verlässt, um dann erneut einzusteigen
Rebound
Cutback, Ricochet:
Cutback,
bei dem der Surfer einen Turn auf dem Brechungsrand der ihm
entgegenkommenden Welle fährt und den Gegendruck des Weißwassers
ausnutzt, um das Brett wieder in Fahrtrichtung zu drehen
Rechte,
Rechtswelle:
Auch
Right,
Righthander:
Welle,
die aus der Sicht des Surfers nach rechts bricht
Reefbreak,
Riff:
Welle,
die über Riffuntergrund bricht
Regular,
Regular-foot:
Auch
Natural, Natural-foot: Surfer,
der mit dem linken Fuß vorne steht – siehe Goofy
reindroppen:
Einem
anderen Surfer die Vorfahrt nehmen
Rhinochaser:
Großes
Brett für sehr große Wellen
Right,
Righthander:
Auch
Rechte,
Rechtswelle:
Welle,
die aus der Sicht des Surfers nach rechts bricht
Rocker:
Aufbiegung
des Surfbretts, besonders im Tailbereich
Round-Tail:
Abgerundetes
Tail
Roundhouse
(Cutback):
Cutback,
während dem zwei entgegengesetzte Kreise, also eine ganze Acht,
am Stück gefahren wird
S
Schulter:
Ungebrochener,
flacherer Teil der Welle, weiter entfernt vom Brechungsrand als z.B.
die Pocket
Scoop :
Aufbiegung
eines Surfboards, besonders im vorderen Bereich
Scoop-Rocker-Line:
Aufbiegung
des Bretts bei Betrachtung von der Seite
Secret
Spot:
Geheimer
Surfstrand mit wenigen Surfern auf dem Wasser
Section:
Abschnitt
einer Welle
Set:
Eine
Gruppe von Wellen. Ein besonders großes Set wird als Boomerset,
Ghostset, Freakset oder Clean-up-Set bezeichnet
Setpause:
Ruhige
Periode zwischen zwei Sets, während der keine oder nur
wesentlich kleinere Wellen brechen
Shape:
Form
des Surfbretts
Shaper:
Surfbrettbauer
shifty:
Welle,
die nicht immer am selben Ort bricht, sondern an ständig
wechselnden Orten - dies erschwert das Surfen, da man nicht absehen
kann, wo die Welle brechen wird
Shorebreak:
Welle,
die am Wasserrand direkt auf den Sand bricht
Shorty:
Auch
Springsuit: Surfanzug mit kurzen Armen und Beinen
Shortboard:
Kurzes
Brett mit spitz zulaufender Nose um 6 Fuß Länge für
Performance Surfing
Sideshore:
Auch
Cross-Shore: Wind, der parallel zum Ufer, also seitlich, in die
Wellen weht
Snap:
Extrem
radikaler, vertikaler Top Turn
Spin-out:
Ausbrechen
des Tails wenn die Finnen ihren Halt in der Welle verlieren
Spray:
1.
Wegspritzendes
Wasser bei einem radikalen Turn
2.
Durch ablandigen Wind nach hinten spritzendes Wasser beim Brechen
einer Welle
Springsuit:
Auch
Shorty: Surfanzug
mit kurzen Armen und Beinen
Springtide:
Tide mit besonders hohem Wasserstand bei Hochwasser u. besonders
niedrigem Wasserstand bei Niedrigwasser - bei Voll- u. Neumond
Squaretail:
Gerades
Tail, Standard-Form des Tails
Stance:
Stellung,
die ein Surfer auf dem Surfbrett einnimmt
Standfläche:
Bereich
des Decks, auf der der Surfer steht oder sich bei längeren
Boards vor- und zurückbewegt.
Steamer:
Auch
Fullsuit: Surfanzug mit langen Armen und Beinen
Stringer:
Holzstreifen,
der über die gesamte Brettlänge in den Schaumkern
eingelassen ist, verleiht dem Brett Stabilität
Strömungskanal:
Auch
Channel genannt - durch
Strömung oder tiefes Wasser verursachte Stellen im Wasser, an
denen keine oder nur wenige Wellen brechen. Auch Einkerbung an der
Unterseite des Bretts, um dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
Sucky
Waves:
Sehr
steile Wellen, die Wasser vom Wellental hochsaugen
Surf:
Brandung
Surfari:
Surftrip
während dem viele verschiedene Orte angefahren und gesurft
werden
Surfbrett:
Laut
Duden: Flaches, stromlinienförmiges Brett aus Holz od.
Kunststoff, das beim Surfing verwendet wird
Surfcheck:
Genaue
Beobachtung der Surfbedingungen an einem Ort
Surfsession:
Zeit,
die ein Surfer am Stück auf dem Wasser verbringt
Surfspot,
Spot:
Surfstrand
Swallow-Tail:
Schwalbenschwanzartiges
Tail
Swell:
Dünung
Swellrichtung:
Richtung,
aus der ein Swell kommt; in Südfrankreich häufig aus
Nord-West
Switch-foot:
Surfer,
der sowohl goofy als auch regular surfen kann.
T
Tail:
Ende
des Surfbretts, siehe auch Pintail, Round-Tail, Squaretail,
Swallow-Tail
Tailslide:
Bei
einem radikalen Turn wird durch extreme Belastung das Tail zum
Ausbrechen gebracht
Take-off:
Aufstehbewegung,
Beginn des Wellenritts, siehe auch Angle-Take-off, Grünwellenstart,
Late-Take-off
Three-Sixty:
Auch
Spinner, 360er: Aerial, bei dem sich der Surfer mit dem Board einmal
um die eigene Hochachse dreht
Thruster:
Brett
mit drei Finnen, eine in der Mitte des Tails und je eine am rechten
und linken Rand des Tails
Tidenhub:
Unterschied
zwischen Hochwasser u. Niedrigwasser – i.d.R- in Meter
Top-To-Bottom-Welle:
Welle,
die über ihre ganze Höhe direkt ins Wellental bricht, meist
bildet sich dabei eine Tube.
Top
Turn:
Kurve
an der oberen Kante der Welle
Tow-In-Surfen:
Auch
Strapsurfen: Surfer wird, um genug Geschwindigkeit für extrem
große Wellen zu bekommen, mit Hilfe eines Jet-Skis
hineingezogen
Trimmen:
Erreichen
der optimalen Geschwindigkeit durch richtige Gewichtsverlagerung und
Körperpositionierung
Tube:
Auch
Barrel, Röhre, Tunnel, Green-Room: Sich zwischen
herabbrechender Lippe und der Welle selbst bildender Hohlraum,
in dem sich der Surfer für kurze Zeit aufhalten kann –
Königsmanöver des Surfens
Turn:
Gesurfte
Kurve
Turtle-Roll:
Auch
Eskimorolle genannt - unter einer gebrochenen Welle durchtauchen,
indem man das Brett umdreht, häufig von Longboardern angewendet
Twin
Fin:
Surfbrett
mit 2 Finnen – besonders für kleine Wellen, verleiht dem
Surfbrett Drehfreudigkeit
V
Vee:
V-artiges,
kielähnliches Design der Lauffläche, stabilisiert das Board
wie ein kleiner Kiel, ist dadurch jedoch weniger drehfreudig.
verblasen:
Der
Surf ist verblasen, wenn der Wind ein Surfen fast unmöglich
macht. Dies passiert vor allem bei starken Sideshore- bzw.
Crossshorewinden.
versacken:
Die
Welle baut sich auf, flacht dann jedoch wieder ab
W
Wachs,
Wax:
Speziell
für das Einwachsen von Surfboards hergestellte, wachsartige
Substanz, dieauf das Deck aufgetragen wird, um dem Surfer Halt zu
verleihen
Wall:
Auch
Wellenwand: Ungebrochener,
steiler Teil der Welle
WCT :
World
Championship Tour – professionelle Surftour, an der jedes Jahr die
besten 44 Surfer und 15 Surferinnen teilnehmen dürfen
Weißwasser:
Wellenschaum
gebrochener Wellen
Wellenbrecher:
Dem
Uferschutz dienende Anlage (Damm o.Ä.), die hereinrollende
Wellen brechen soll
Wellengang:
Vorhandensein
von Wellen
Wellenkamm:
Höchster
Bereich des Wellenberges
Wellental:
Bereich
direkt vor der brechenden Welle, sozusagen der Boden, oberhalb dessen
sich die Welle aufbaut
Wetshirt:
Auch
Lycra, Rashguard: Dünnes T-Shirt aus Lycra zum Schutz vor Sonne
und Hautausschlägen durch Reibung
Wetsuit:
Auch
Neoprenanzug, Neo: Surfanzug
aus Neopren, siehe Shorty, Springsuit, Steamer
Windswell:
Oft
nur kurz andauernde Dünung, entstanden durch starken Wind in
Küstennähe
Wipe
- out:
Sturz
Z
zurückziehen:
Wenn
man sich beim Anpaddeln einer Welle umentscheidet und abbremst, um
von der Welle nicht mitgenommen zu werden
(Text: Wavetours)