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Planet Sports ADH Open und Saisonopening 2011

In der Pfingstwoche, vom 11.06. - 18.06.2011 werden in Seignosse wieder die Wellen geschlitzt und die Studenten rocken die französische Atlantikküste!
In den Klassen Open, Open Woman, Longboard und Longboard Woman wird Deutschlands beste/r Student/In gekürt. Die Sieger können wieder massig Surfstuff unserer Sponsoren abstauben!










Saisonopening 2011
Für all diejenigen, die nicht an den Start gehen aber die party- und surfreiche Woche nicht verpassen möchten: Surf Contest Life miterleben, selber surfen, Surfen lernen uvm. Wir freuen uns auf eine geile Contestwoche und eine fette Party mit Euch!




  Das geilste Studenten Event des Jahres! 

Ranking ADH Open 2011

Hier könnt ihr das Ranking downloaden


Historisches Finale bei den Planet Sports ADH Open 2011


Die diesjährigen Planet Sports ADH Open werden in die Geschichte eingehen: Zum ersten Mal holte sich ein Surfer den Doppelsieg! Der Kieler Adrian Siebert surfte sich sowohl auf dem Longboard als auch auf dem Shortboard souverän in die Finals und zeigte dort, was ihn so einzigartig macht: Unkonventionelles Surfen kombiniert mit einer ordentlichen Portion Style.

Der Finaltag hatte es wirklich in sich: Statt Sonne erwarteten uns Nieselschauer, statt cleaner Wellen ungeordnete Brecher. Trotzdem waren hunderte Studenten an den Strand von Seignosse gekommen, um ihre Kommilitonen und Kommilitoninnen lautstark zu unterstützen. Der Freiburger Uni gelang das wie immer am besten, sie waren mit fast 100 Leuten an die französische Atlantikküste gereist und warteten nun darauf, Jan Jansen ins Finale einziehen zu sehen. Das gelang ihm auch, genauso wie Manuel Voigt von der Uni Leipzig, Lukas Waning aus Bochum und Adrian Siebert aus Kiel. "Die Bedingungen sind heute alles andere als leicht und die Strömung nicht ohne, nach jeder Welle muss man wieder an Land und sich dann erneut in den Line Up kämpfen," erklärte Adrian nach dem 30-minütigen Final Heat. "Und mir steckt natürlich die Woche in den Knochen, ich merke einfach, dass ich müde bin." Mehr als der 26-Jährige surfte in den letzten Tagen wohl niemand, denn Adrian Siebert trat sowohl im Longboarden als auch in der Open Class an – macht insgesamt neun Heats in drei Tagen! Trotzdem gab er gestern noch einmal alles, vor allem im Halbfinale gegen Yoyo Terhorst, Frederik Meuser und Manuel Voigt holte er sich mit progressivem Surfen, 180s und Ollies eine hohe Punktwertung nach der anderen ab. Im Finale wurde es dann noch spannender, denn auch die anderen Surfer kämpften um jeden Score. Vor allem Jan Jansen erwischte zu Beginn gute Wellen, aber auch Lukas Waning und Manuel Voigt schenkten sich nichts. Trotzdem war am Ende des Heats klar, dass entweder Adrian oder Jan das Rennen machen würde.
Bei den Mädels war es ähnlich, auch sie hatten mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen und mussten sich immer wieder erneut in den Line Up hinaus kämpfen. Das zerrte an den Kräften. "Die Strömung war brutal, ich fühle mich als ob ich gerade einen Triathlon absolviert hätte", meinte Carla Twelkemeier nach dem Open Class-Finale der Frauen, in dem die 26-Jährige gegen Daniela Cramer, Eva Bernhard sowie Charlene Thoms an den Start ging. "Heute gehörte vor allem eine ordentliche Portion Glück dazu", meinte die Heidelbergerin Dani Cramer nach ihem Heat. "Wer im richtigen Moment an der richtigen Stelle saß und eine offene Schulter fand, konnte sich glücklich schätzen." So wie Charlene Thoms, die einige der besten Wellen des Heats surfte. Alle waren sich am Schluss einig, dass die diesjährigen ADH Open auf jeden Fall die bisher spannendsten waren. "Das Niveau ist einfach unglaublich gestiegen und es wird jedes Jahr schwieriger, hier zu gewinnen", meinte Carla Twelkemeier, die es wie Adrian in beiden Klassen ins Finale geschafft hatte und es kaum bis zur Siegerehrung erwarten konnte. "Ich habe keine Ahnung, wer gewonnen hat, alle Mädels waren richtig gut."
Gegen 22 Uhr war es dann endlich soweit: Die "Night of the Champs"  begann und der Party-Pavillon auf der Bungalowanlage in Seignosse Plage war zum Bersten gefüllt. Bei der Siegerehrung der Longboarder holte sich Adrian Siebert eine ordentliche Sektdusche ab – er gewann vor Carlo Strebel, Nikolaus Koopmann und Marcel Porcher. Bei den Frauen stand wie erwartet Carla Twelkemeier von der Sporthochschule Köln ganz oben auf dem Podium, dicht gefolgt von Daniela Cramer aus Heidelberg, Charlene Thoms aus Potsdam und Friederike "Fritzi" Schulz aus München. In der Open Class konnte sich Adrian Siebert dann die zweite Sektdusche abholen, er gewann zum ersten Mal in der Geschichte der Hochschulmeisterschaften im Wellenreiten beide Klassen! Jan Jansen holte sich den zweiten Platz und Lukas Waning kam auf Rang drei. Anschließend ließ Special Guest Maddog Moreti die Massen bis zum Morgengrauen tanzen und mit einer rauschenden Party verabschiedeten sich die diesjährigen Planet Sports ADH Open aus Seignosse – wir sehen uns im nächsten Jahr!

Die Ergebnisse:

Open Class Men

1. Platz Adrian Siebert (Kiel) – 800 Euro-Einkaufsgutschein von Planet Sports
2. Platz Jan Jansen (Freiburg) – Kima Surfari-Gutschein für 2 Wochen Bali
3. Platz Lukas Waning (Bochum) – Go Pro Package
4. Platz Manuel Voigt (Leipzig) – Neoprenanzug von Rip Curl
5. Platz Yoyo Terhorst (München) – FCS Rucksack
5. Platz Moritz Martin – (Kiel) FCS Rucksack
7. Platz Frederick Neuser – Wavetours Sweater
7. Platz Nikolaus Koopmann (Hamburg) – NoQ Shirt

Open Class Women

1. Platz Charlene Thoms (Potsdam) – 800-Einkaufsgutschein von Planet Sports
2. Platz Carla Twelkemeier (Köln) – Light Surfboard
3. Platz Daniela Cramer (Heidelberg) – Indoboard
4. Platz Eva Bernhard (Trier) – FCS Rucksack
5. Platz Nathalie Houdek (Darmstadt) – NoQ Set
6. Platz Katja Rauner (Heidelberg) – NoQ Set

Longboard Men

1. Platz Adrian Siebert (Kiel) – 800 Euro-Einkaufsgutschein von Planet Sports)
2. Platz Carlo Strebel (Freiburg) – Völkl Snowboard
3. Platz Nikolaus Koopmann (Hamburg) – Indoboard
4. Platz Marcel Porcher (Darmstadt) – FCS Rucksack)

Longboard Women

1. Platz Carla Twelkemeier (Köln) – 450 Euro-Einkaufsgutschein von Planet Sports
2. Platz Daniela Cramer (Heidelberg) – Völkl Snowboard
3. Platz Charlene Thomas (Potsdam) – Indoboard
4. Platz Friederike "Fritzi" Schulz (München) – FCS Rucksack




Planet Sports ADH Open 2011 - Es bleibt spannend

Nach den unglaublich guten Bedingungen der letzten zwei Tage ging dem Swell nun die Luft aus: Kleine Wellen ohne viel Power machten dem Plan, die Planet Sports ADH Open 2011 heute mit einem triumphalen Finale zu beenden, einen Strich durch die Rechnung.

"Die Wellen sind einfach zu klein, um das zu zeigen, was wir können. "Es wäre schade, in diesen Bedingungen das Finale zu surfen", meinte Yoyo Terhorst, einer der Favoriten, nachdem er am Morgen vom Strand aus beim Halbfinale der Frauen in der Open Class zugesehen hatte. Den Mädels fiel es auf ihren kurzen Boards nicht leicht, gute Manöver zu fahren und Speed zu machen. Das sah auch Contest-Organisator Uli Scherb und verschob die Halbfinal-Läufe der Open Class der Männer und das Finale der Frauen auf morgen. Die richtige Entscheidung, denn selbst die Longboarder hatten heute Probleme, gute Wellen zu bekommen. "Für mich lief es gar nicht gut, ich bin einfach nicht richtig in Fahrt gekommen und konnte keine guten Turns setzen", erzählte Marcel Porcher nach dem Finale dem Longboard-Finale der Männer, in dem er gegen Nikolaus Koopmann, Carlo Strebel und Adrian Siebert antrat. "Ich verstehe aber, dass die Organisatoren unser Finale heute durchziehen wollten, da es sonst vielleicht gegen Ende der Woche zeitlich zu knapp werden könnte." Zufriedener mit seiner Performance war Carlo Strebel von der Uni Freiburg: "Ich hatte einfach richtig viel Spaß und auch einige gute Wellen. Wir sind hier mit knapp 90 Leuten angereist und der Support meiner Uni am Strand hat mich im Finale auf jeden Fall gepusht." Adrian Siebert hatte ebenfalls einen guten Tag und beeindruckte die Judges mit stylischen Noserides. Der Kieler hat gute Chancen auf den Titel, doch die Ergebnisse werden erst morgen Abend, bei der "Night of Champs" verkündet, wenn auch die Resultate der Open Class feststehen. Dann werden wir auch endlich wissen, wer die neue deutsche Hochschulmeisterin im Longboarden ist. Die Mädels lieferten sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, nachdem sich wie erwartet Carla Twelkemeier, Charlene Thoms, Friedericke Schulz sowie Daniela Cramer souverän ihre Plätze für das Finale gesichert hatten, das gegen 13 Uhr begann. Die Stimmung am Strand war nicht nur von den sommerlichen Temperaturen angeheizt: Hunderte Studenten saßen knapp an der Wasserkante, um ihre Kommilitoninnen anzufeuern. Aufgrund der kleinen Wellen verlängerte sich die Heat-Zeit auf 30 Minuten, 12 Wellen durften gesurft werden, die besten zwei wurden gewertet. Carla Twelkemeier gelang heute einfach alles: Sie erwischte eine Welle nach der anderen, fuhr schöne Turns und holte sich mit ihrem eleganten Style eine gute Punktwertung nach der nächsten. Aber auch Friederike Schulz gab Gas und scorte zahlreiche Wellen. Sie surfte am radikalsten, riskierte aber leider etwas zu viel und stürzte oft bei ihren Manövern. Charlene konnte ebenfalls einige gute Punktwertungen einfahren, aber wer am Ende ganz oben auf dem Treppchen stehen wird, behielten die Judges noch für sich. "Ich denke, Carla wird ihren Titel verteidigen können", meinte Daniela Cramer nach dem Finale. "Sie hatte einfach die besten Wellen. Bei mir selbst lief es nicht so gut, meine Wellenauswahl war schlecht, aber ich konzentriere mich jetzt auf daght="115" width="160">aber ich konzentriere mich jetzt auf das morgige Fs morgige Finale in der Open Class, das ich unbedingt gewinnen möchte." Carla selbst strahlte nach ihrem Heat: "Ich bin froh, dass es so gut gelaufen ist, denn obwohl ich schon so oft bei den ADH Open teilgenommen habe, bin ich immer noch jedes Mal tierisch nervös. Meine Eltern waren heute hier und haben mich unterstützt, das bedeutet mir sehr viel, denn mein Papa hat mich mit fünf Jahren das erste Mal auf ein Surfboard gestellt. Ich bin froh, dass sie beide hier sind."
Die Unterstützung der Eltern wird sie morgen noch einmal brauchen, denn Carla hat sich heute auch in der Open Class einen Finalplatz sichern können. Die Vorhersage für morgen ist durchwachsen: Neuer Swell soll auf die Küste treffen, allerdings bricht das Hochdruckgebiet zusammen, das uns in den letzten Tagen Temperaturen um die 30 Grad beschert hat, und mittelstarker Westwind hat sich angesagt. Morgen früh werden wir mehr wissen, also: Stay tuned & check back tomorrow...

Voraussichtliches Programm für morgen, den 16. Juni 2011:

Open Class Frauen

Finale
Carla Twelkemeier
Daniela Cramer
Eva Bernhard
Charlene Thoms


Open Class Männer

Halbfinale 1
Lukas Wanning
Moritz Martin
Nikolaus Koopmann
Jan Jansen

Halbfinale 2
Yoyo Terhorst
Adrian Siebert
Frederik Meuser
Manuel Voigt






Planet Sports ADH Open 2011 - Ein Tag voller Überraschungen

Trotz einer ausdauernden Party, die The Real Schmidt aus Berlin mit einem Live-Gig eröffneten, ging es heute früh bei den Planet Sports ADH Open 2011 gleich voll zur Sache. Und endlich konnten auch die Mädels zeigen, was sie drauf haben.

"Gestern und heute hatten wir die besten Bedingungen seit Jahren bei den ADH Open!", erklärte Head Judge Carla Twelkemeier begeistert. "Die Wellen sind weder zu klein noch zu groß, so fühlte sich keiner unter- und niemand überfordert und alle konnten ihr Können zeigen." Das tat Carla selbst auch eindrucksvoll, denn sie tauschte ihren Platz im Judge-Zelt immer wieder gegen ihr Surfboard. Wie immer startete die 26-Jährige in beiden Klassen und gewann so grazil wie souverän all ihre Heats. "Meine Doppelrolle als Head Judge und Teilnehmerin ist sehr anstrengend, da ich vor meinen Heats nie die Zeit habe, mich zu konzentrieren und ständig an tausend Dinge denken muss", erzählte sie. Trotzdem gelangen der Longboard-Hochschulmeisterin von 2010 beeindruckende Ritte, und sie ist morgen in beiden Halbfinalen gesetzt. Eine ihrer stärksten Konkurrentinnen: Daniela Cramer, die heute einen unglaublich guten Tag hatte und sogar die Höchstwertung einfuhr: Sie bekam 13,75 Punkte für ihre zwei besten Wellen! Sie surft nicht nur radikal, sondern auch mit jeder Menge Style und dürfte einmal mehr eine heiße Anwärterin für den Titel sein, den sie letztes Jahr in der Open Class gewann. Doch weder Carla noch Daniela sollten Eva Bernhard von der Uni Trier aus den Augen lassen, die für eine echte Überraschung gut sein könnte. Sie erwischte heute eine der besten Wellen, für die sie mit 6,50 Punkten aus 10 belohnt wurde. "Natürlich will ich gewinnen", sagte sie selbstbewusst nach ihrem Heat. "Wenn ich gute Wellen bekomme, hoffe ich, dass ich weit komme. Aber mit Charlene Thoms, Dani und Carla habe ich natürlich starke Konkurrentinnen."
Auch bei den Männern gab es echte Überraschungen. Arthur Wystrychowski, der amtierende Hochschulmeister musste sich in Runde 3 leider verabschieden. Er konnte sich gegen eine überragenden Yoyo Terhorst aus München und den Freiburger Jan Jansen nicht durchsetzen. "Ich bin dieses Jahr einfach nicht in Topform, nachdem ich erst vor kurzem meine Diplomarbeit abgegeben habe und deshalb in den letzten Monaten kaum surfen konnte", erzählte er uns nach seinem Heat. "Es ist schade, dass ich so früh ausgeschieden bin, aber ich fand einfach nicht richtig in den Contest hinein. Jetzt freue ich mich darauf, ein paar Monate in Frankreich zu verbringen und einfach nur zu surfen." Auch Tim Surtmann, ebenfalls einer der Favoriten, hatte heute nicht seinen besten Tag und kam nicht über die dritte Runde hinaus.
Yoyo Terhorst dominierte dagegen heute alle Heats. Radikal surfte er am Morgen in hohl brechenden, schulterhohen Ebbe-Wellen und verschwand für einen kurzen Moment sogar in einer kleinen Tube - das belohnten die Judges mit einer 6.50, einer der besten Wertungen des Tages. "Die Wellenbedingungen sind wirklich sehr gut. Ich bin froh, dass ich weitergekommen bin und morgen im Halbfinale surfen darf", erklärte er zufrieden nach seinem Heat. "Wie meine Chancen sind? Das ist schwer einzuschätzen, weil nun nur noch gute Surfer dabei sind. Ich werde auf jeden Fall alles geben, um ins Finale zu kommen." Der Kieler Adrian Siebert gilt natürlich nach wie vor als absoluter Favorit in beiden Klassen, es ist einfach unglaublich, mit welch smoothen Style er sowohl auf dem Longboard als auch auf dem Shortboard die Wellen attackiert.

Morgen werden wir auf jeden Fall wissen, wer die diesjährigen Planet Sports ADH Open gewonnen hat! Die Halbfinale der Frauen und Männer sind für den frühen Vormittag angesetzt, die spannenden Finalläufe dann gegen Mittag.

Stay tuned & check back tomorrow! 

Hier die Halbfinal- und Finalläufe für morgen:

Longboard Open Frauen
Halbfinale 1
Charlene Thoms
Daniela Cramer
Laura Nickel
Imme Lotze

Halbfinale 2
Carla Twelkemeier
Friederike Schulz
Annika Spoden
Svenja Sickert

Longboard Open Männer

Halbfinale 1
Nikolaus Koopmann
Adrian Siebert
Philipp Kuretzky
Carlo Strebe

Halbfinale 2
Jan Jansen
Marcel Porcher
Christian Müller
Lucas Jappsen

Open Class Frauen

Halbfinale 1
Nathalie Houdek
Daniela Cramer
Katja Rauner
Friederike Schulz

Halbfinale 2
Carla Twelkemeier
Eva Bernhard
Charlene Thoms
Svenja Sickert

Open Class Männer

Halbfinale 1
Lukas Wanning
Moritz Martin
Nikolaus Koopmann
Jan Jansen

Halbfinale 2
Yoyo Terhorst
Adrian Siebert
Frederik Meuser
Manuel Voigt





Wellengott Huey hat seinen Dienst endlich wieder angetreten! Am ersten Contest-Tag der Planet Sports ADH Open 2011 herrschten perfekte Bedingungen. Die französische Atlantikküste zeigte sich von ihrer besten Seite.

"Nachdem wir gestern einen Lay Day einlegen mussten, freuen wir uns heute natürlich umso mehr über die tollen Bedingungen, die wir so gut es geht ausnutzen wollen. Das bedeutet ein straffes Programm", erklärte Jan Groenendijk, der Präsident des Deutschen Wellenreit-Verbands (DWV) heute morgen um 8.30 Uhr. Einige Minuten später liefen die ersten Surfer in bunten Lycras in Richtung Wasser – der erste Longboard-Heat der Männer eröffnete offiziell den Contest. In brusthohen, cleanen Wellen gaben die Jungs alles, vor allem Chris Landrock von der Uni Bremen, der sich gestern bei einem Sturz die Nase gebrochen hatte, aber trotzdem Bottom Turns wie aus dem Bilderbuch zauberte. "Ich möchte unbedingt bis ins Finale kommen, allein schon, um Adrian ein wenig zu ärgern", erzählte Chris, der sich seit Jahren mit Adrian Siebert enge Kopf-an-Kopf-Rennen liefert, nach seinem Heat. Leider kam es nicht so weit, Chris musste sich in der zweiten Runde geschlagen geben. Dafür war Adrian souverän wie immer, gewann beide Heats und ist somit für das morgige Halbfinale gesetzt. "Das Niveau bei den Longboardern ist allgemein sehr hoch und Adrian gelingt es perfekt, traditionelles mit progressivem Longboarden zu verbinden", erklärt Jan Groenendijk vom DWV, der ihn als Favoriten in beiden Finalen sieht, denn auch in der Open Class setzte sich der 23-Jährige von der Uni Kiel in seinen Heats dank einer guten Wellenauswahl und Manövern wie 360s gegen seine Gegner durch. Er fuhr mit 12,75 Punkten (Kombination aus den besten zwei Wellen) sogar die höchste Wertung des Tages ein und tritt morgen in Runde 3 an. Genauso wie Nikolaus Koppmann, der sich die zweithöchste Wertung des Tages holte (10 Punkte) und damit klar machte, dass auch mit ihm zu rechnen ist.
Der amtierende Hochschulmeister Arthur Wystrychowski surfte ebenfalls mit Style in die nächste Runde, fühlte sich aber etwas unsicher. "Ich habe die letzten Monate kaum gesurft, weil ich meine Diplomarbeit beenden musste, deshalb bin ich nicht topfit, aber ins Finale zu kommen ist auf jeden Fall mein Ziel."
Mittags drehte der Wind zwar auf onshore und wurde im Laufe des Nachmittags immer stärker, was die mitgereisten Studenten allerdings nicht davon abhielt, ihre surfenden Kommilitonen lautstark anzufeuern, vor allem die Freiburger Uni feierte ihre Starter bereits wie echte Sieger. "Es ist toll, so viel Unterstützung zu bekommen", meint der Freiburger Jason Winkler. "Allerdings setzt es einen auch ein wenig unter Druck. Mein Ziel war es einfach nur, die erste Runde zu überstehen." Das gelang ihm dank Support auch.
Mit der auflaufenden Tide spielte sich die Surf-Action am Nachmittag nur einige Meter vom Strand entfernt ab, was nicht nur für die Fans ein echtes Spektakel war, sondern auch den Judges entgegenkam, die dieses Jahr zum ersten Mal mit Live-Judging arbeiteten. Dabei geben die Punktrichter ihre Wertung in ein Eingabegerät ein, das direkt mit einem Computer verbunden ist und in Sekundenbruchteilen die Scores ausrechnet – das macht die Heats unglaublich spannend und gibt den Surfern die Chance, besser zu taktieren.

Morgen steht uns mit dem Longboard-Halbfinale und dem Viertelfinale in der Open Class der Männer ein weiterer spannender Tag mit perfekten Bedingungen bevor. Los geht es aber mit den ersten Heats der Frauen. Doris Then, die Hochschulmeisterin 2009, ist dieses Jahr leider nicht mehr dabei, verriet uns aber ihre Favoritinnen in der Open Class: "Ich sehe Carla Twelkemeier, Dani Cramer, Eva Bernhard und Stephanie Pirron im Finale. Aber mein ganz persönlicher Geheimtipp dieses Jahr heißt Eva Bernhard. Sie hat ein Jahr in Portugal studiert und war richtig viel surfen."

Stay tuned, check back tomorrow!




Interview mit Vorjahressieger Arthur Wystrychowski
Der 26-jährige Arthur Wystrychowski von der TU Berlin hat bereits zweimal die ADH Open gewonnen und gilt auch dieses Jahr wieder als absoluter Favorit. Wie er selbst seine Chancen einschätzt und wer seine stärksten Gegner sind, hat er uns vor seinem ersten Heat in einem kurzen Interview verraten.

Dieses Jahr könnte dir der Hattrick gelingen!
"Natürlich würde ich hier sehr gerne ein drittes Mal gewinnen, aber ich bin auch realistisch. Ich saß seit Januar nur vor dem Computer, um meine Diplomarbeit in Landschaftsarchitektur zu schreiben und war kaum surfen. Deshalb bin ich sicherlich nicht so fit wie letztes Jahr, aber ich hoffe auf jeden Fall, es ins Finale zu schaffen."

Wie gehst du mit dem Druck um, dass als Favorit alle Augen auf dich gerichtet sind?
Ich bin vor Contests grundsätzlich nervös, merke also eigentlich keinen großen Unterschied.

Wer könnte dir gefährlich werden?
Gerry Schlegel (Sieger 2009 und letztes Jahr Zweitplatzierter, die Red.) ist ja leider nicht mehr dabei, aber mittlerweile gibt es einige wirklich gute Surfer - das Niveau ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Ich denke, dass Tim Surtmann auf jeden Fall Chancen auf den Titel hat.

Was macht die ADH Open so einzigartig?
Zum einen ist es natürlich toll, von der Uni einen Surftrip bezahlt zu bekommen, zum anderen mag ich die Wettkampfsituation. Sonst ist Surfen ja immer eine sehr entspannte Sache, aber mir macht es Spaß, auch einmal gegen andere Surfer anzutreten, das motiviert.

Du bist nun mit deinem Studium fertig, wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus?
Erst einmal bleibe ich bis September hier in Frankreich und arbeite als Surflehrer, das habe ich auch schon die letzten Jahre immer gemacht. Und danach werde ich mich nach einem Job umsehen. Ich habe mich auf Küstenzonenmanagement spezialisiert und möchte auf jeden Fall irgendwo arbeiten, wo es gute Wellen gibt. Vielleicht in Irland...






Die Planet Sports ADH Open 2011 sind eröffnet!


Vom Hörsaal auf die Welle: Endlich ist es wieder soweit, heute beginnen die deutschen Hochschulmeisterschaften im Wellenreiten! Knapp tausend Studenten haben den weiten Weg an die französische Atlantikküste auf sich genommen und kämpfen hier vom 11. bis 18. Juni 2011 um den Titel des besten Surfers.

Kein Ort ist als Austragungsort für die Planet Sports ADH Open besser geeignet als Seignosse, das europäische Surf-Mekka mit seinen kilometerlangen Sandstränden und perfekt geformten Wellen. Die Vorhersage für die nächsten Tage sieht vielversprechend aus: Montag wird ein neuer Swell auf die Küste treffen, der schulter- bis kopfhohe Faces produzieren könnte. Die ersten Studenten kamen bereits gestern in der Bungalowanlage an, die gleich hinter der Stranddüne von Seignosse Plage liegt, und konnten es nach bis zu 15 Stunden Fahrt kaum erwarten, ihre Surfboards auszupacken und endlich ins Wasser zu kommen.

Heute ist noch lockeres Einsurfen angesagt, aber bereits morgen, am 12. Juni, wird es ernst: Dann gehen die ersten Heats an den Start und zeigen, wer das letzte Jahr genutzt hat, um in Europa, Indonesien oder Australien seine Surf-Skills  zu verfeinern. 2010 hieß der Sieger Arthur Wystrychowski. Der Berliner möchte dieses Jahr natürlich seinen Titel verteidigen, aber ob ihm das gelingt? Die Konkurrenz ist stark, mehr als 200 Surfer aus über 50 Unis haben sich bereits angemeldet. Vor allem München hat mit dem 21-jährigen Simon Strangfeld, der Manöver wie Airs und 360s beherrscht, ein echtes Ass im Ärmel. Aber auch Lennart Girard aus Kiel könnte hohe Punktwertungen einfahren, er hat schon an internationalen Contests teilgenommen und steht auf dicke Wellen.

Doch bei den Planet Sports ADH Open wird nicht nur in den Disziplinen Open Men und Women sowie Longboard Men und Women um den Titel gekämpft, es geht auch um den Ruf der sportlichsten Uni. Je größer das Team, desto besser die Chancen: Beim "Battle of Universities" fließt nämlich nicht nur die Bewertung der Punktrichter in das Ergebnis ein, sondern auch die lautstarke Unterstützung der Kommilitonen am Strand. Denn viele der Studenten surfen nicht selbst mit, sondern genießen einfach nur Sonne, Strand und Party.
Davon wird es diese Woche mehr als genug geben: Eröffnet werden die Planet Sports ADH Open heute Abend mit der Völkl Night. Montag stehen dann "The Real Schmidt" aus Berlin auf der Bühne, am Dienstag zeigt der Münchner Filmer Didi Wallauer sein neuestes Werk "Ride On II" und Mittwoch sorgt die beste Cover-Band Frankreichs, Blue Funkt, für ordentlich Stimmung in der Hütte. Höhepunkt der Woche wird die "Night of the Champs" am Donnerstag sein, wenn die Sieger der Planet Sports ADH Open 2011 die Korken zu den Beats von Maddog Moretti knallen lassen!


Unterbringung

2-Zimmer-Unterkunft für 4 Personen (35 m²)
- 1 Wohnraum mit 1 Einzelbett und 1 Schlafsofa
- 1 Zimmer mit 1 Doppelbett
- Zusätzliches Babybett auf Nachfrage

Jedes Appartement verfügt über folgende Ausstattung:
- 1 Küchenzeile mit 2 Gaskochstellen, Mikrowelle, Kühlschrank, Kaffeemaschine
- 1 Badezimmer mit Dusche; WC separat
- Gartenmöbel (auf dem Balkon bzw. der Terrasse)

Inklusive:
- Laken und Geschirrtücher werden gestellt
- Bei Aufenthalten von mehr als einer Woche werden Bettwäsche und Geschirrtücher am Ende jeder Woche gewechselt.
- Neuheit bei Wochenendaufenthalten: bei Ankunft bezogene Betten, Bereitstellung von Handtüchern und Geschirrtuch, Endreinigung


Sonstige Infos:
Bei Bezug der Unterkünfte ist eine Kaution von 100,- ¤ bei uns zu hinterlegen. Diese bekommt Ihr natürlich vor der Abfahrt wieder, es sei denn Ihr entschließt Euch dazu, den Bungalow zu zerlegen. Außerdem ist bei Buchung eine Securitytaxe (= Securtity-, Ärzteteam- und Kurtaxe) von 19,- ¤ pro Person/Woche zu zahlen. Am Abreisetag ist der Bungalow gesäubert zu verlassen. Es empfiehlt sich, bungalowweise zu buchen (preiswerter!). Einzelbucher werden wir in einen Bungalow zusammenlegen.

Anreise per Bus / Rip Curl Express:
Es besteht die Möglichkeit mit dem Rip Curl Express, einem modernen Reisebus, aus Deutschland ab 130 ¤ für Hin- und Rückfahrt anzureisen.
Hinfahrt: Abfahrt freitags, Ankunft samstags.
Rückfahrt: Abfahrt samstags, Ankunft sonntags.




 

Bungalowpreise:
2er Studio: 295,- ¤
5er Bungalow: 495,- ¤
5er Duplex Bungalow: 545,- ¤
6er Bungalow: 595,- ¤
Einzelbuchung: 109,- ¤


Zusatzleistungen:
• Securitytaxe (= Securtity-, Ärzteteam- und Kurtaxe) von 19,- ¤ pro Person (unbedingt erforderlich)
• 10 Std. Surfkurs inkl. Material (Board und Neo) von lizenzierten Lehrern = 130,- ¤ (So. - Do.)
• Busan- und abreise mit dem Rip Curl Express ab 130,- ¤
• Boardshuttle (Singleboard bis 6'7) = 20,- ¤ pro Board
• Hunde sind in diesem Jahr in der Anlage gestattet, kosten pro Hund pro Woche 30,- ¤ 
• Wer ein paar Tage früher anreisen möchte: Kein Problem - Extranächte buchbar! Preise gelten pro Unterkunft: Studio = 45 ¤; 5er = 80 ¤; Duplex = 80 ¤; 6er = 85 ¤


Mögliche Busabfahrtsorte
(auch wenn der Buchungsvorgang weitere Abfahrtsorte anzeigt...):
Hamburg, Hannover, Bochum, Frankenthal, Frankfurt, München, Münster, Nürnberg, Stuttgart, Ulm.


Legende:  grün = frei; orange = wenige Plätze verfügbar; rot = ausgebucht

Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

buchungstabelle

Kurs

SunsetsurfIn der Anfängerschulung wird euch 2h Praxis pro Tag alles Wissenswerte über Wellenreiten beigebracht. Kursziel: Take Off und Grünwellenstart.
Kursstart ist Sonntag, Kursende Donnerstag.

Equipment
Das Material wird für die Kursdauer gestellt. Jeder wird mit einem Brett und Neoprenanzug in passender Größe versorgt. Als Schulungsbretter lizenzierte Surflehrer in Actionbenutzen wir die komplette Produktpalette von BIC, NSP und Southpoint. Bei den Anfängerkursen kann das Material bei Wochenkursen nicht außerhalb der Kurszeiten benutzt werden.

Team
Unser Team setzt sich aus deutschen und internationalen Surflehrern zusammen. Unsere Surflehrer und Assistenten sind von nationalen bzw. internationalen Surfverbänden geschult und ausgebildet und bringen ihre jahrelange Surferfahrung von Surftrips rund um den Globus ins Wavetours Surfcamp ein.            




Programmplan (unter Vorbehalt!)


Surfflohmarkt am PoolhausSamstag, 11.06.11
10:00 Uhr: Anreise, Meldereconfirming (Pflicht!), Wettkampf-T-Shirt-Vergabe, Appartement-Check-In und Einsurfen.
14:00 Uhr: Ende Meldereconfirming danach nur noch Restplatzvergabe möglich
15:00 Uhr: Auslosung der Läufe
20:00 Uhr: Surfer Meeting: Welcome Drink (neue Barcrew: HHonolulu Events am Start!) und Begrüßung, Bekanntgabe der Auslosungen und des weiteren Zeitplans.
danach: Völkl Night

Finalheat Open ClassSonntag, 12.06.11
09:00 Uhr: Beginn Surf Contes

19:30 Uhr: Chill &Grill and Unplugged Jam by HHonolulu Crew




Montag, 13.06.11
08:30 Uhr: Surf Contest, Concert: "The Real Schmidt", (Berlin) live!



Contest-Speaker FloDienstag, 14.06.11
08:30  Uhr: Surf Contest
nachmittags: Surfflohmarkt
21:30 Surffilmabend: "Ride on II" by DeeDee Wallauer



Mittwoch, 15.06.11
08:30 Uhr: Surf Contest
nachmittags: Slackline-Contest
First time ever: Blue Funkt live @ ADH Open! Die wohl beste Cover-Surfband Frankreichs...

Donnerstag, 16.06.11
Contest Finale
21.00 Uhr: Siegerehrung und große Abschlussparty
danach: Night of the champs mit Maddog Moretti

Freitag, 17.06.11
Reservetag für Contest
nachmittags: Outletstore-Tour

Slackline ContestSamstag, 18.06.11
Abreisetag
09:00 Uhr: Bungalowübergabe

Stand By: Fun Contests (z. B. Beachrail und Skimboard)


 
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