Der Take off in der grünen Welle ist das zentrale Thema beim Surfen.
Selbst bei Profis entscheidet sich hier ob eine Welle gemeistert wird
oder schon rasch in einem Wipeout endet. Ihr sollt sie bekommen und
nicht die Welle Euch.
Für Eure Anfänge empfiehlt sich eine kleine soft brechende Welle oder
eine Schaumwalze, die sich in der Inside erneut aufbaut, d.h. wieder
eine surfbare Schulter aufweißt.
Zunächst müßt ihr Euch im Line Up einfinden und im Sitzen beobachten wie und wo die anderen Surfer ihre Wellen nehmen.
Einen Peak mit allzu steil brechenden Wellen solltet ihr meiden. Ihr
müßt den Lauf der Welle antizipieren: d.h. wenn ihr Euch für eine Welle
entscheidet, müßt ihr bedenken, dass ihr eine gewisse Zeit zum drehen
eures Brettes braucht und anschließend beim Anpaddeln die maximale
Geschwindigkeit erst in dem Moment erreicht, wenn euch die Welle schon
leicht anhebt.
Step 1:
Hier sieht man auch schon Problem No.1, die Nose wird unter Wasser
gedrückt. Um dem Nosedive zu entgehen hebt der Surfer seinen
Oberkörper extrem nach hinten und entlastet so die Nose.
Step 2:
Jetzt gilt es alle Power in die nächsten Armzüge zu legen um das Brett
ins Gleiten zu bringen. Der Surfer wird hochgezogen.
Step 3:
Nun wird der Turbolader zugeschaltet: Kinn aufs Brett, drückt die
Nose nach unten und vor die Welle und gleichzeitig kommen jetzt die
Doppelarmzüge, bis ihr spürt, dass euer Brett gleitet (mitgenommen
wird).
Step 4:
Zeit für den Startstütz. Die Hände werden auf Höhe der Rippenbögen
mit den Fingerspitzen nach vorn gerichtet auf den Rails abgesetzt.
Step 5:
Die Aufstehbewegung führt in einer flüssigen Bewegung...
Step 6:
...in den tiefen Stand. Wichtig: Hüftdrehung um 90°, Blick in
Fahrtrichtung, nur wasserfesten Gips benutzen.