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Pressemitteilung adh-Open 2014 presented by Firefly // 1

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Anspruchsvolle Bedingungen bei den adh-Open in Seignosse

Der Atlantik zeigt sich beim Startschuss für die adh-Open am Pfingstsonntag fordernd.
Der von adh-Open Contest Director Thomas Schmidt in der am Samstagabend live
übertragenen Pressekonferenz angekündigte Groundswell entpuppt sich als noch
massiver als erwartet: Die Wellen sind bei Offshore groß und clean. Anspruchsvolle
Bedingungen für die rund 170 reconfirmten teilnehmenden Studierenden, die
intelligentes und vorausschauendes Surfen während des Wettbewerbs und eine gute
Positionierung innerhalb der Heats notwendig machen.

Alex Tesch
Wie erwartet sind deshalb contesterfahrene und gut vorbereitete Surfer im Vorteil.
Von allen am Sonntag insgesamt gesurften Wellen gehen die drei besten Wertungen
in der Klasse Open Men an Alexander Tesch, den Deutschen Meister 2011.
Der letzte Heat von Runde 3 am Sonntagabend muss wegen schlechter Sichtverhältnisse
abgebrochen werden und wird am Montagmorgen wiederholt, so dass am frühen
Morgen von Tag zwei des Contest bereits alle Teilnehmer des Viertelfinales Open
Men feststehen.
Phillip Mappes
Am Pfingstmontag sind in den Klassen Open und Longboard insgesamt 686 Wellen
gesurft worden – die beste Welle geht in der Klasse Open Men an Philip Mappes mit
einer 7.75 in Heat 50 und Paul Günther (Macromedia München) mit 7.15 Punkten in
Heat 6 in der Klasse Longboard Men. Den erfolgreichsten Heat fährt erneut
Alexander Tesch (Uni Hamburg) mit einer Gesamtwertung von 15.5 Punkten – er
wird im Finale auf Vincent Scholz (Uni Duisberg-Essen), den Brasilianer Bruno Mateus
Luz (HU Berlin) und Philip Mappes (SRH Heidelberg) treffen.

Paul Günther
Während die Männer bei der Wiederholung des letzten Heats von Runde drei
morgens noch mit Onshore und schwierigen Bedingungen zu kämpfen haben, klart es
für die ersten Runden in der Klasse Open Women auf. Vorn liegt am Montag Valeska
Schneider (TU München); in ihrem besten Heat ersurft sie 11.55 Punkte und ist damit
auch eine heiße Favoritin im Finale. Sie wird hier auf Lisa Hauter (SpoHo Köln),
Valerie Schlieper (Uni Hamburg) und Nicki Seligmann (Uni Hamburg) treffen.

Nicki Seligmann

Für den Dienstag sind bei strahlendem Sonnenschein und kleiner werdenden Wellen
das Finale in den Klassen Open Women und Open Men angesetzt. In der Klasse
Longboard geht es ins Halbfinale.

Gewertet wird bei den adh-Open 2014 mit dem professionellen Computer Aided
Livejudging System „Refresh“. Unter der Leitung des vom Deutschen Wellenreit
Verbands (DWV) einbestellten Neuseeländers Jiha Stevens bewerten auf zwei Podien
20 Judges die Leistung der deutschen Studierenden. Neu ist dabei, dass insgesamt
acht Studierenden die Gelegenheit geboten wird unter professioneller Anleitung erste
Erfahrungen im Bereich Contestjudging zu sammeln. Nachwuchsjudge Stefan Pikos
findet gut, dass er bei jeder Welle Feedback zu seinen Wertungen bekommt. „Durch
die direkte Rückmeldung hat man sehr schnell ein Gefühl dafür, ob man selbst die
Leistungen der Surferinnen und Surfer im Wasser richtig eingeschätzt hat.“

Jiha Stevens & Thomas Schmidt
Die adh-Open Contest Direktion plant, den Wettbewerb in den ersten drei Tagen der
Woche zum Ende zu bringen, um die nur bis Mittwochabend durchlaufenden Reste
des Swells optimal auszunutzen.