Wavetours Blog

Die adh-Open Reportage – Hinter den Kulissen

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valeska Aaaah, die adh.. Geliebt und gehasst gleichermaßen. Schweiß und Tränen, Stress und durchgemachte Nächte, um die letzten kleinen und großen Katastrophen in den Griff zu bekommen bevor es endlich, wieder einmal, losgeht. Aber ist das alles? Nein, die adh sind mehr. Viel mehr. Gemeinsam etwas auf die Beine stellen, zusammenhalten und für die gute Sache auch mal seine eigenen Grenzen austesten, das ist es, was die adh ausmacht.
Seit mehr als zehn Jahren zieht es Deutschlands Studierende immer zu Sommerbeginn an Frankreichs Atlantikküste. Zuverlässig wie Zugvögel kehren sie jedes Jahr wieder. Während des langen deutschen Winters müssen die kalten Wellen von Ost- und Nordsee als ungleicher Ersatz für die türkisenen Wogen des Atlantiks herhalten. Die einen wollen sich hier sportlich beweisen, andere ihre Studienfreunde vom Strand aus anfeuern. Eine sorglose Woche wünschen sich alle. Eine Woche, bei der man sich keine Sorgen machen muss um Klausuren, Prüfungen oder andere Nebensächlichkeiten. Eine Woche, bei der es um das geht, was jedem Surfer wirklich wichtig ist: das Meer.
Und es gelingt – Jahr für Jahr wieder. Selten im Mittelpunkt stehen dabei allerdings diejenigen, denen zu verdanken ist, dass in der Contestwoche vor und hinter den Kulissen alles reibungslos läuft. Achtzig Leute sorgen dieses Jahr dafür, dass es an nichts fehlt. Es geht zu wie in einem Ameisenhaufen. Chaos mit System. Egal ob in der Eventlocation oder beim Contest am Strand, jeder kennt seine Aufgabe und weiß, was er zu tun hat.

 

jelena
adh-Open Urgestein Jelena ist seit mehr als 5 Jahren dabei. Sie ist Ansprechpartnerin für Team, Contestteilnehmer und Eventbesucher. Am Samstag, dem Anreisetag, ist sie vermutlich diejenige, die am meisten zu tun hat. Sie ist überall gleichzeitig. Ein knappes Kommando hier, ein bisschen Gefrotzel da. Jelena ist vom Teammeeting um 7 Uhr morgens bis mitten in die Nacht der Dreh- und Angelpunkt der gesamten Hintergrundorganisation. „Es ist anstrengend“ sagt sie „aber es funktioniert. Wir kennen uns und sind ein eingespieltes Team. Schön ist es, wenn man am Ende des Tages dann endlich Zeit hat, einfach so gemütlich zusammen zu sitzen.“ Die Neuen im Team werden liebevoll aufgenommen. Für Filomena sind es die ersten adh: „Meine große Schwester Valeska hat mich mitgebracht. Es macht superviel Spaß!“
Erst beim Dinner treffen alle wieder aufeinander. Unter freiem Himmel wird in der kleinen Zeltstadt hinter der Eventlocation an zwei langen Tafeln gemeinsam zu Abend gegessen. Die vertraute und herzliche Atmosphäre im Team greifbar – eben typisch adh-Open.

 

timDirekt nebenan liegt Tims Reich. Tim ist Koch aus Leidenschaft und ein Sonnenschein. „Tim ist der Beste“ schwärmt Holger, der Tim in der Küche hilft. Millie hat vorher schon als Küchenfee mit Tim zusammen gearbeitet. „Selbst wenn es brennt, bleibt Tim ruhig und hat für jeden ein nettes Wort.“ Für Tim ist sein Beruf Berufung: „Ich liebe meinen Job. Hier unten zu arbeiten ist wegen der Möglichkeit nebenher zu surfen sowieso phantastisch. Am meisten mag ich aber, dass ich hier etwas tue, was ich wirklich gut kann. Gutes Essen hält schließlich Leib und Seele zusammen“

Sieht man in die Runde, weiß man, was er meint. Zufriedene, strahlende Gesichter überall.
adh? Familienausflug zum Strand!

Text: www.Frohlinde.com